Das Jahreskonzert des rund 50-köpfigen Musikvereins Herten unter der Leitung von Marcel Peghini riss das Publikum mit. Foto:  

Der Musikverein Herten am mit einer hinreißenden musikalischen Darbietung. Unter der Leitung von Marcel Peghini ging es auf eine musikalische „Reise durch Amerika“.

Auf dieser Reise nahm der Musikverein mit seinen rund 50 Aktiven die Gäste des Jahreskonzerts in der voll besetzten Halle des St. Josefshauses mit auf eine Entdeckungstour voller Farben, Rhythmen und Geschichten.

 

Ihren Auftakt nahm der „Roadtrip“ mit der Komposition „Sedona“ von Steven Reineke die ins sonnige Arizona führte, bevor mit dem Titel „L.A. California“ von Kees Vlak, einer Hommage an Los Angeles und Kalifornien, ein erster Eindruck eines fulminant aufspielenden Klangkörpers gewonnen werden konnte.

So auch mit „East of Eden“, einer Komposition von Lee Elwood Holdridge, arrangiert von James Hosay, die mit wunderbaren Melodien das Publikum beim Jahreskonzert in den Bann zog.

Langer Applaus

Einen weiteren glanzvollen Programmpunkt setze der Musikverein Herten mit dem Stück „A Tribute to Harry James“, einem amerikanischen Jazz-Trompeter und Bandleader, das mit Trompeten-Soli von Bernd Wolpensinger und Stefan Übelin einen weiteren Höhepunkt des Jahreskonzert darstellte. Dirigent Marcel Peghini hatte die Idee für die musikalische Entdeckungstour durch Amerika inklusive der dargebotenen Literatur, wie Vorsitzender Dirk Witzig bestätigte. Eine Idee, die nicht nur von den Aktiven des Orchesters in bester Qualität umgesetzt wurde, sondern die auch beim Publikum langanhaltende Beifallsbekundungen auslöste.

Viele Höhepunkte

Inspirierend und mitreißend gestaltete sich auch der zweite Teil des Jahreskonzerts, das mit moderner Literatur von „Earth, Wind & Fire“, arrangiert von Peter Kleine Schaars, aufwartete und das Publikum mitsingen und mitswingen ließ. Grandios dargebotene Soli aus allen Registern des Klangkörpers wechselten sich darüber hinaus bei Kompositionen wie „Pennsylvania 6-5000“, arrangiert von Masato Myokoin, sowie der lateinamerikanischen Sequenz des Konzerts und einem legendären „Cuban Sound“, arrangiert von Giancarlo Gazzani, ab.

Beim Publikum entstand so der Eindruck, als spiele sich das Aktivorchester von einem musikalischen Höhepunkt zum anderen, während Peghini einmal mehr mit einer Spitzenleistung im Hinblick auf die Leitung des in Bigband-Qualität aufspielenden Klangkörpers überzeugte.

Als dann nach der zweiten Zugabe am Ende eines beeindruckenden Konzerts noch das berühmte Werk „Copacabana“ von Barry Manilow, arrangiert von Johan de Meij, erklang und die Reise durch die USA sich dem Ende zuneigte, war die Begeisterung groß und der Applaus herzlich.

Acht Gastmusiker

Unterstützt wurde der Musikverein Herten von acht Gastspielern, für deren Engagement Vorsitzender Dirk Witzig bedankte.