Der Musikverein Tennenbronn pflegt die Städtepartnerschaft in Glashütte. Foto: Eva Tilch

Der Musikverein Harmonie Tennenbronn reiste über Christi Himmelfahrt fünf Tage lang in die sächsische Partnerstadt Glashütte.

Die fünf Tage waren laut Mitteilung voller Musik, Natur, Kultur und herzlicher Begegnungen und haben die Freundschaft zwischen den Gemeinden weiter gestärkt. Das teilte Eva Tilch mit.

 

Nach einer längeren Anreise am ersten Tag trafen die Musikerinnen und Musiker aus Tennenbronn in Glashütte ein. Trotz der Anstrengung waren alle voller Vorfreude auf die kommenden Tage und die gemeinsamen Erlebnisse.

Wanderung zum Lilienstein

Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Natur. Bei strahlendem Wetter erkundeten die Gäste das beeindruckende Elbsandsteingebirge. Die Wanderung führte zum Lilienstein, einem markanten Tafelberg, sowie zur berühmten Bastei mit ihrer spektakulären Felsbrücke. Die atemberaubende Aussicht und die frische Luft sorgten für einen unvergesslichen Tag. Den Abend ließ man in einem rustikalen Gewölbekeller in Pirna ausklingen.

Voller Vorfreude ging es am dritten Tag in die sächsische Landeshauptstadt Dresden. Vor der majestätischen Frauenkirche gaben die Musikerinnen und Musiker ein Platzkonzert, das zahlreiche Zuhörer anzog, denen man gerne Informationsmaterial der Stadt Schramberg mitgab.

Im Anschluss erkundeten die Gäste die historische Stadt bei einer Stadtführung, die die schönsten Sehenswürdigkeiten zeigte. Den Abend ließen alle bei einem rustikalen Abendessen und im Biergarten ausklingen – ein gelungener Tag voller Musik, Kultur und Geselligkeit.

Der vierte Tag führte die Tennenbronner nach Glashütte, der berühmten Uhrenstadt, die die Partnerstadt der Stadt Schramberg ist. Nach der Besichtigung des Uhrenmuseums bei der die Gäste in die faszinierende Welt der Glashütter Uhrenherstellung eintauchen konnten wurden sie durch den Bürgermeister Sven Gleißberg herzlich empfangen und durften sich in das goldene Buch der Stadt Glashütte eintragen.

Ein Spaziergang mit dem Bürgermeister durch den Schlosspark Reinhardtsgrimma rundete den Tag ab.

Abends fand im Oberfrauendorf das traditionelle Dorffest statt, bei dem die Musiker der Harmonie ein Unterhaltungskonzert gaben.

Die anschließende Party mit den Bewohnern und dem Bürgermeister von Glashütte dauerte bis in die frühen Morgenstunden – eine lange, fröhliche Feier, die alle in bester Erinnerung behalten werden.

Pflege des Austausches

Am letzten Tag traten die Musiker müde, aber glücklich die Heimreise nach Tennenbronn an. Mit vielen schönen Erinnerungen, neuen Freundschaften und dem Gefühl, die kulturellen Bande zwischen den Gemeinden weiter gestärkt zu haben, kehrten sie nach Hause zurück. Die Konzertreise des Musikvereins Harmonie Tennenbronn war laut Mitteilung „ein voller Erfolg und hat die Verbundenheit zwischen den Partnerstädten erneut unter Beweis gestellt.“ Zudem sei die Vorfreude auf das nächste Treffen bereits groß.