Bei der Hauptversammlung der „Harmonie“ (von links): Maya Decker, Andreas Schmider, Thomas Schrempp, Franziska Schmid, Frank Schmid, Selina Günter, Markus Sauer (Dirigent), Jasmin Bühler, Bernhard Waidele (Bürgermeister), Sabrina Kaluza, Tatjana Decker und Marco Armbruster. Foto: Wilfried Weis

Der Musikverein Harmonie Schapbach steht weiter auf einem stabilen Fundament: Der gesamte Vorstand ist im Amt bestätigt worden.

Zur Hauptversammlung trafen sich Musiker und Ehrenmitglieder der „Harmonie“ Schapbach im Gasthaus Alban Sonne. Neben einer Rückschau auf das vergangene Jahr standen die Wahlen und eine Vorschau im Mittelpunkt. Die gesamte Vorstandschaft wurde im Amt bestätigt.

 

In einer Bildpräsentation gab Franziska Schmid einen lückenlosen Jahresbericht. Sie erinnerte dabei an die Primizfeier von Daniel Schrempp, die vielen Fasnachtstermine und an das gelungene Jahreskonzert, das zu einem Highlight wurde. Konzerte wie bei der Otmarhütte, bei der Meisterfeier des SV Schapbach oder beim 70. Geburtstag von Bürgermeister Bernhard Waidele und der Einführung von Pfarrer Stefan Märkl gehörten ebenso zum Programm. Auswärtstermine wie beim Schlosshofkonzert, der Gartenschau in Baiersbronn und in Schenkenzell waren ebenfalls wahrzunehmen.

Über Einnahmen und Ausgaben informierte Kassiererin Jasmin Bühler. Es sei ein guter Kassenstand vorhanden.

43 aktive Musiker

43 aktive Musiker zählt der Musikverein derzeit, 23 Jugendliche befinden sich in Ausbildung, fünf Kinder zwischen vier und sechs Jahren sind in musikalischer Früherziehung. Es gibt elf Ehrenmitglieder, davon sind zwei noch aktive Musiker, 101 passive Mitglieder zählt der Verein. Hier sei die Werbung neuer Mitglieder dringend notwendig, teilte Vorsitzende Sabrina Kaluza mit.

Die Instrumentenvorstellung in der Schule lief nicht wie gewünscht. Nur ein Schüler wurde gewonnen. Die Jungmusiker proben fleißig mit Bad Rippodsau und Oberwolfach für das Konzert am 21. März in der Festhalle Oberwolfach.

Man habe ein neues Konzept zur Integration in das Hauptorchester erarbeitet, so Kaluza. Künftig sollen Jugendliche in das Hauptorchester aufgenommen werden können, wenn sie 16 Jahre alt sind und/oder das Silberabzeichen erfolgreich abgelegt haben. Der Vorteil liege darin, dass die Jugendlichen nicht dauerhaft dreifach belastet werden.

Mit Probenbesuch nicht immer zufrieden

52 Gesamtproben fanden statt und 13 Auftritte waren zu verzeichnen, der Probenbesuch lag bei 77 Prozent. Dirigent Markus Sauer zeigte sich mit dem Probenbesuch nicht immer zufrieden. Er möchte die Kapelle auf ein noch höheres Niveau stellen. Er lobte aber auch das Jahreskonzert.

Vor den Wahlen verabschiedete Vorsitzende Sabrina Kaluza Caroline Feger, die zehn Jahre als Beisitzerin tätig war und als treibende Kraft in der Jugendausbildung galt.

Lob für Jugendarbeit

Bürgermeister Bernhard Waidele lobte die gute Kameradschaft und das ehrenamtliche Engagement der Musiker. Ebenso gab es Lob für die gute Jugendausbildung. Den Musikern dankte er für die Auftritte vor allem auch bei seinem 70.Geburtstag, und er überreichte eine Spende.