Edwin Geiser wurde zum Ehrenvorsitzenden des Musikvereins Dotternhausen ernannt.
Edwin Geiser engagierte sich im Ehrenamt wie kaum ein anderer: Mit dem Musizieren begann er 1967 im Musikverein Gößlingen, bevor er 1985 als Baritonist zum Musikverein Dotternhausen gekommen war. Schon drei Jahre später führte er dort das Amt des Schriftführers aus und war maßgeblich an einer Reise des Musikvereins nach Leipzig zu einer Wahlkundgebung von Kanzler Helmut Kohl beteiligt.
1995 hat er den Vereinsvorsitz von Lothar Ritter übernommen. In seiner Amtszeit wurden viele Ideen umgesetzt. Beispielsweise hat Geiser 1997 die Vereinszeitschrift „Da Capo“ ins Leben gerufen, die 2002 von der Zeitschrift „Forte“ zur besten Vereinszeitschrift in Baden-Württemberg gekürt wurde. Außerdem war Edwin Geiser Initiator der Seniorenkapelle, die bis heute fester Bestandteil des Verein ist.
Jugendarbeit im Fokus
Nach acht Jahren an der Spitze des Vereins hat er das Zepter abgegeben, war aber weiterhin bis einschließlich 2006 im Ausschuss tätig.
Ab 2012 lenkte Geiser seinen Fokus auf die Jugendarbeit, als er Jugendkoordinator des Musikvereins wurde. Die Einführung der Bläserklassen im Jahr 2014 war sein neues Projekt, das er mit viel Herzblut und Engagement vorantrieb. Sein Idealbild: eine Musikalische Früherziehung durchgängig vom Kindergarten bis zum Erwachsenenalter. Daher verfügt der Musikverein Dotternhausen heute über die Rasselbande, eine Flötengruppe, zwei Bläserklassen und zwei Jugendkapellen.
Als Posaunist dem Verein erhalten
2021, nachdem er die Aufgaben als Jugendkoordinator in die Hände seines Sohnes Thomas gelegt hatte, startete Edwin Geiser nochmal als erster Vorsitzender in einer Dreierspitze des Vereins durch. Mit Nicole Wochner und zuletzt Julius Krieg an seiner Seite konnte er ein weiteres Mal seinen Idealismus ausleben. Eine Teamstruktur wurde umgesetzt, um die Aufgaben im Verein auf viele Schultern zu verlagern.
Außerdem sorgte er durch seine unermüdliche Art für Finanzspritzen aus verschiedenen Förderprogrammen, um die Vereinskasse deutlich aufzubessern.
Auch wenn Geiser nun im ehrenamtlichen Ruhestand ist, wird er dem Verein als Posaunist treu bleiben – schließlich sitzt sein Enkel Lenn in den Proben direkt neben ihm.