Ein spannendes und beeindruckendes Programm bot der Musikverein Dormettingen bei seinem Jahreskonzert dar.
Am Vorabend des ersten Advents hat der Musikverein Dormettingen zu seinem Jahreskonzert in die Turn- und Festhalle eingeladen.
Einen energiegeladenen Auftakt legte die Jugendkapelle unter dem Dirigat von Caroline Sinz hin: Mit „Power Surge“ hin, einer erhabenen Fanfare von James L. Hosay, stimmten sie ihre Gäste auf den bevorstehenden Konzertabend ein. Die einzelnen Stücke wurden von Ilayda und Ipek Völkle angesagt und erläutert.
Griechische Göttersagen
Dem folgte ein Medley mit den bekannten Hits der Pop-Ikone Lady Gaga, das mit viel Spielfreude und Engagement vorgetragen wurde – und welche das Publikum mit tosendem Applaus belohnte.
Mit dem Konzertmarsch „Danubia“ von Julius Fucik läutete das große Blasorchester seinen Konzertpart ein. Musikdirektor Thomas Michelfeit hatte hierzu ein spannendes Programm zusammengestellt.
Mit „Lexicon of the Gods“, wurden in drei Sätzen die großen mythologischen Götter dargestellt: Perseus, der griechische Held und legendäre Gründer von Mykene, Penthos, der Geist der Trauer und Klage, und schließlich Zeus, der als König der Götter auf dem Olymp regierte.
Darauf folgten gleich zwei Stücke des Schweizer Komponisten Etienne Crausaz, die von Tabea Weckenmann angesagt wurden. Zum einen „A Century of Music“, ein Stück, das voller Hoffnung ist und auf Variationen einer Hymne in verschiedenen Tonarten basiert.
Beeindruckende Solisten
Zum anderen der „Balkan Dance“ ein flottes, orientalisch angehauchtes Werk bei dem die Solisten Jürgen Schönfels an der Posaune, Josua Haile an der Trompete, Manfred Steger und Hans-Jürgen Schweizer am Saxofon sowie Vincent Schlaich an der Klarinette brillierten.
Als Zugabe legte Michelfeit den Titel „Spain“ auf, in welchem der Komponist Chick Corea in einer Mischung aus konzertantem Stil und Modern Jazz die Atmosphäre Spaniens beschrieb. Beim gefühlvollen Solopart überzeugte Manfred Steger am Tenorsaxophon.
Anschließend wurde die Bestuhlung umgestellt, so dass die Gäste noch gemütlich zusammen saßen und den Abend bei einem Glas Wein ausklingen lassen konnten.