Gut besucht war die Hohenzollernhalle beim Jugendkonzert des Musikvereins Bisingens. Foto: Jörg Wahl

Der Musikernachwuchs lässt für die Zukunft des Musikvereins hoffen. Das Jugendkonzert in der Bisinger Hohenzollernhalle war wieder gut besucht.

Gut besucht war die Bisinger Hohenzollernhalle am Sonntagnachmittag anlässlich des Jugendkonzerts des Musikvereins Bisingen unter dem Motto „Musik für alle“. Viele Eltern und weitere Besucher sowie Freunde der Volks- und Blasmusik waren gekommen, um sich vom Können der Jungmusikerinnen und -musiker ein Bild zu machen.

 

Und: Die Fortschritte, die der Nachwuchs binnen weniger Monate gemacht hat, spricht für die sehr gute Jugendarbeit des Musikvereins Bisingen. Für viele der Akteure auf der Bühne war es der erste Auftritt vor Publikum. Das freut auch die Jugendmusikschule Hechingen, die mit dem Verein in Sachen Ausbildung am Instrument kooperiert.

Aktuell stehen rund 120 Schülerinnen und Schüler in Ausbildung, informierte der Vereinsvorsitzende Christian Wipfler in seinem Willkommensgruß. Der Musikverein Bisingen investiert einen großen Betrag in die Jugendarbeit. Eine Vielzahl der Jugendlichen spielt bereits in der Jugendkapelle oder verstärkt schon die Reihen des aktiven Blasmusikorchesters.

Die musikalische Ausbildung sei immens wichtig, aus finanziellen Gründen scheitern dürfe sie nicht, machte Wipfler deutlich. Aus diesem Grund übernehme der Musikverein unter bestimmten Voraussetzungen auch Bildungspatenschaften.

Sein Dank galt Jugendleiter Jonas Fischer und Julian Wipfler, die sich mit ihrem engagierten Team sehr für den Musikernachwuchs einsetzen. Der Vereinschef warb zudem für den Förderverein des Musikvereins, mit einer Mitgliedschaft könne ebenfalls ein Teil zum großen Ganzen beigetragen werden.

Wertungsspiel in Rangendingen

Eröffnet wurde das nachfolgende Konzertprogramm mit den klangvollen Darbietungen der Bisinger Jugendkapelle, dirigiert von Julia Schaible. Zum Vortrag kamen die Stücke „Rolling in the Deep“, „Pirates of the Caribbean“, „Poker Face“ und „Shut up and dance“. „Star Wars“ gab’s als Zugabe obendrauf. Erst vor sechs Wochen hatte der Nachwuchs begonnen, die Werke einzustudieren. Am 28. Juli wird sich die Jugendkapelle erstmals wieder nach zehn Jahren den Wertungsrichtern beim Kritikspiel in Rangendingen stellen.​

Es folgten Darbietungen der musikalischen Früherziehung der zwei Kindergärten Humboldtstraße und Gutenberg unter der Leitung von Kathrin Oswald, sowie der Blockflötenkinder aus der ersten und zweiten Klasse der Grundschule Bisingen sowie der ersten „Klasse“ des Musikvereins Zimmern mit Sabine Leins als Leiterin. Die Kinder brachten mit „Zirkustiere“, „Vogelhochzeit“ und „Europa-Hymne“ Schwung in den Saal.

Im Ensemble oder solo

Schlag auf Schlag ging es weiter im Programm. Diszipliniert präsentierte sich der Musikernachwuchs im Ensemble, Duett oder im Solo. Das Publikum war begeistert und sparte nicht mit Applaus. Die vorgetragene Literatur reichte von volkstümlich bis klassisch.

Zu Gehör kamen die Querflöte (Ausbilder: Hanns Stefan Doege), die Klarinette (Bernd Holtmann), und das Saxophon (Bernd Holtmann) – nicht zu vergessen die Blechbläser (Gerhard Cazzanelli).

Im Anschluss an den Konzertteil bestand für alle interessierten Kinder und Jugendlichen noch die Möglichkeit, das ein oder andere Instrument auszuprobieren. Das Angebot wurde gerne genutzt.