Die talentierten Musiker der Talentbühne in Wildberg Foto: Kaya

Wieder einmal lud die Musikschule Wildberg zu einer Talentbühne ein. Von sanften Melodien bis zu kraftvollen Klängen zeigten die Musiker ihr Talent.

Die Musikschule Wildberg lud zu einem instrumentalen Talentkonzert ein, das die Zuschauer mit Darbietungen von Musikerinnen und Musikern verschiedener Altersgruppen beeindruckte. Die Aufführung bot sowohl klassische als auch moderne Stücke und zeigte eindrucksvoll das musikalische Potenzial der nächsten Generation.

 

Das Konzert begann mit der Aufführung der Fidelkids. Die Fünfer-Gruppe – bestehend aus Jamila Proß, Tamara Krüger, Mathilda Kügler, Anna-Lena Dörfer und Malena Rooks – spielte auf der Geige „Mary hat ein kleines Lamm“ und „Square Dance“. Als nächstes übte sich Emil Schöffner am Klavier. „Fuchs, du hast die Gans gestohlen“ hieß sein Stück.

Nachfolgend feierten gleich zwei junge Mädchen ihr Debüt, indem sie nacheinander ihre Stücke auf der Querflöte vortrugen. Emmi Begert erhielt viel Beifall mit „Eisenbahn“ und „Seht nur her“. Rosa Oberkofler wurde nach „Stups der kleine Osterhase“ mit Applaus belohnt. „Ich war sehr aufgeregt und es hat mir gefallen“, beschrieb die sechsjährige Emmi ihren Aufritt im Gespräch mit unserer Redaktion.

Musikalische Kompetenzen

Die nächste, Anna Reichert, zeigte uns gleich mit drei Auftritten ihr Können. Erst ging es mit dem Klavier los. Das langsame Stück „Kummer“ und das lebendige „Musette“ waren lediglich ein Vorspiel auf ihre musikalische Kompetenz. Auf der Blockflöte spielte sie später noch „Pinocchio Swing“, auf der Querflöte „Sicilienne“.

Für einen energischen „Sonnenuntergang“ sorgte Rafael Ziegler auf dem Klavier, bevor Jamila Proß – mit Minamiguchi am Klavier – auf der Violine „Mazurka“ strich. Weiter ging es mit Maximiliano Knecht. Aus seiner Klarinette ertönte das Stück „Deutscher Tanz“. Später saß er noch am Flügel und spielte „Les coucous bénévoles“.

Bewegender Abschied

Die ersten Kontrabasstöne entsprangen von Jaron Proß. Mit „Menuett D-Dur“, „Dance Prelude 3“ und „Andante“ hielt er sein Instrument für drei Stücke her. Der Klavier-Schüler Leo Goseberg trug anschließend die Kompositionen „Der Chinesenjunge“ und „Inter-City stomp“ vor.

Gegen Ende kam Saxophonist Jonas Proß, der „Celine Mandarine“ und „Rush Hour“ spielte und Aaron Marquardt, der mit „Preludio“ und „Allemanda“ einen bewegenden Abschied für alle Anwesenden bot. Seine Interpretationen erzeugte der 17-jährige auf der Blockflöte.

Gefühlvolles Ende

„Leider war heute auf Grund meines Studiums mein letzter Auftritt“, schilderte er im Gespräch mit unserer Redaktion und riet allen dranzubleiben und weiterzumachen. „Nicht aufgeben. Mit der Zeit kommt das musikalische Gefühl zum Vorschein.“ Ein Grund, warum er seinem Hobby privat weiterhin treu bleiben werde.

Nicht weniger beeindruckend war der Schlussakkord von Simone Maßner (über 70) die mit ihrer Klaviersonate das Publikum in ihren Bann zog. Ihr gefühlvolles Spiel „Scherzo und Menuett aus Arcadia“ brachte die Tiefe und Komplexität des Stückes zum Ausdruck und sorgte für große Begeisterung.