Ehrungen bei der Musikkapelle Welschensteinach (von links): Marc Meßmer, Jana Striegel, JosefStriegel, Lena Himmelsbach, Winfried Klausmann, Lukas Klausmann, Jürgen Maier, Andrea Schätzle, Klaus Himmelsbach, Heiko Striegel und Jonas Klausmann Foto: Weppler

Die Musikkapelle Welschensteinach hat in ihrer Hauptversammlung Bilanz gezogen. Neue Uniformen und Instrumente sorgten für eine negative Kassenbilanz.

Zur Hauptversammlung der Musikkapelle Welschensteinach im Gasthaus „Zum wilden Mann“ begrüßte Vorsitzende Jonas Klausmann. Neben den üblichen Berichten standen auch wieder Wahlen an. Im ausführlichen und reich bebilderten Tätigkeitsbericht von Schriftführer Lukas Klausmann zeigte sich, dass im vergangenen Jahr viel geboten war.

 

So war die Musikkapelle unter anderem beim Narrentreffen der Bachdatscherzunft mit von der Partie. Nicht nur musikalisch, sondern auch mit einem bewirteten Zelt war man beim Frühlingsfest, beim Maibaumstellen, beim Dorffest sowie beim Feuerwehrfest vertreten. Einer der großen musikalischen Höhepunkte war das Jahreskonzert im Dezember in der Allmendhalle.

Der große Aufwand ging ins Geld

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch zum 100-jährigen Bestehen des Musik- und Trachtenvereins Reichenbach in Hornberg. Dafür wurde eigens eine Marschprobe abgehalten. Daneben wurden einige Geburtstage gefeiert und wieder die Wertstoffsammlung durchgeführt, die optimiert wurde. Dieser Aufwand hat sich mehr als bezahlt gemacht.

Zudem fand ein sehr gelungener Vereinsausflug ins Taubergießen statt. Der ausführliche Kassenbericht von Katrina Flach zeigte, dass viel geleistet und umgesetzt wurde. Dennoch gab es nach vielen Jahren des stetigen Zuwachses ein kleines fünfstelliges Minus in der Kasse. Zum einen mussten Uniformen teilweise neu angeschafft und ergänzt werden.

Zum anderen wurden neue Instrumente angeschafft, und teilweise auch gebraucht erworben. Der dritte Posten waren Steuern für die Jahre 2023 bis 2025 in einem hohen vierstelligen Bereich, da aufgrund der Veranstaltungen die Freigrenze überschritten wurde. Trotzdem ist der Kassenstand des Musikvereins weiterhin sehr gut, was die Kassiererin nochmals ausdrücklich betonte.

Auch die Jugendarbeit zeigt sehr gute Fortschritte, wie Elena Meßmer berichtete. Man gehe neue Wege und verzichte auf die klassische Blockflötenausbildung, stattdessen werde direkt mit den Instrumenten begonnen. Dies sei möglich, da zahlreiche Kinderinstrumente angeschafft wurden. Von den derzeit 17 Kindern in Ausbildung würden einige bereits im Jugendorchester spielen, die anderen im Vororchester. Es gibt Auftritte, unter anderem am 19. Juni in Steinach.

Vor den Wahlen richteten Ortsvorsteher Xaver Rockenstein und Bürgermeister Benedikt Eisele ihre Gruß- und Dankesworte an die Musiker. Beide betonten, wie sehr sie die ehrenamtliche Arbeit des Musikvereins für die Gemeinde schätzen.

Die Veranstaltungen 2026 sind fest im Blick

Das Vorstandsteam wurde unverändert mit Jonas Klausmann, Mark Meßmer und Heiko Striegel ebenso wiedergewählt wie Schriftführer Lukas Klausmann sowie die Beisitzer Josef Striegel, Michael Stulz und Jürgen Klausmann. Zum Abschluss der Veranstaltung wurden die Termine für das laufende Jahr besprochen. Das Jahreskonzert wird am 5. Dezember gespielt, das bevorstehende Frühlingsfest ist am 12. April.

Ehrungen

Lena Himmelsbach und Jana Striegel wurden für zehn Jahre aktives Musizieren ausgezeichnet. Louisa Flach und Lukas Klausmann wurden für 15 Jahre geehrt, Franziska Brucher für 20 Jahre. Vorstand Marc Meßmer blickt auf 30 Jahre aktive Tätigkeit zurück. Klaus Himmelsbach, Winfried Klausmann und Jürgen Maier wurden bereits beim Jahreskonzert vom Blasmusikverband im großen Rahmen ausgezeichnet. Andrea Schätzle und Josef Striegel wurden für beeindruckende 45 Jahre aktives Musizieren mit viel Lob und großem Dank besonders gewürdigt.