Vom Rap der Melodi-Kids bis zu festlichen Orchesterklängen: Das Weihnachtskonzert „Dezemberträume“ bot in Brigachtal eine musikalische Reise – mit Nikolausbesuch.
Der Akkordeon-Verein Brigachtal lud am Samstag zu seinem Weihnachtskonzert unter dem Motto „Dezemberträume“ in das Pfarrzentrum ein.
Die Melodi-Kids, ihre kleinen Geschwister und Mütter eröffneten mit Gesang und Freudensprüngen den Abend, bevor sich die Melodi-Kids, unter der Leitung von Ute Behrendt, mit einem Rap den Besuchern präsentierten.
Das mit dem Stück „Lieber guter Nikolaus“ funktionierte bestens, denn der Nikolaus stand schon bereit und machte es sich auf der Bühne bequem. Er sei gekommen, um den Kids zuzuhören, erklärte er, dazu wollte er von jedem Kind wissen, auf welche Reise es ihn musikalisch mitnehmen wolle.
Immer ein Ohrenschmaus
Die kleinen Musikerinnen waren gut vorbereitet und brachten ihre musikalischen Reisepläne mit dem Nikolaus zu Gehör: Mit der Kutsche, auf einer Wanderung, mit dem Zug und mit dem Flugzeug nach Amerika nahmen sie den Nikolaus mit, und der zeigte sich begeistert. Er verteilte Geschenke, auch an die Geschwister, und wurde aufgeregt umringt, anschließend machte er sich auf den Weg zu weiteren Besuchen.
Das Jugendensemble, unter der Leitung von Uta Borha, legte mit einem Teeny Rock los, dann ging es weiter mit „Techno Time“ und „We wish you a merry Christmas“.
Birgit Käfer und ihr Mundharmonie-Ensemble sind immer ein Ohrenschmaus, wer kennt nicht die Eurovisionsmelodie, oft im Fernsehen zu hören, an diesem Abend zeigten die Mundharmonika-Spieler, was sie können, das gab viel Applaus.
„Dreamland“, von Jürgen Schmieder, war gut geeignet zum Träumen und sich auf die Weihnachtszeit innerlich vorzubereiten. Daniel Gerdt, er spielt im Hauptorchester Akkordeon, brillierte als Solist.
Fantastische Phantasten
Nach zwei rasanten Stücken, wobei die Besucher seine Kunstfertigkeit auf dem Akkordeon sehen und hören konnten, er erhielt begeisterten Applaus, übernahmen die Phantasten, unter der Leitung von Ute Behrendt, die Bühne. Das Stück „Alpenländische Weihnachten“ mit dem „Andachtsjodler,“ „es wird gleich dunkel“, und „jetzt fangen wir zu singen an“, hatte Ute Behrendt komponiert. Gospelmelodien und „Sweet Caroline“ zeigten das beachtliche Können der Phantasten.
Nach der Pause war es Zeit für das erste Orchester, unter der Leitung von Uta Borha“. Mit irischen Klängen bei „Londondery Air“, der „Sinfonia per un addio“ und „Adeste Fidelis“, hier sangen die Besucher mit, klang ein stimmungsvoller Abend voll festlicher und heiterer Klänge aus.