Ein Hoch auf das Fest. Lisa Albert (vorne rechts) als Vorsitzende des Musikvereins Randen zeigt sich mit dem Festverlauf sehr zufrieden und ist stolz auf ihr Helferteam. Foto: Susanne Freitag

Viele Besucher ließen sich das Frühlingsfest in Randen nicht entgehen. Das ging schon mit großem Anklang am Vatertag los und zog sich über drei Tage hinweg.

Das 32. Frühlingsfest auf dem Randen hat nach drei Tagen Festbewirtung sein Ende gefunden. Die Vorsitzende Lisa Albert zeigte sich am Sonntag, 17. Mai, mit dem Festbetrieb rundum zufrieden.

 

Bereits der erste Festtag am Vatertag war ein gelungener Auftakt. Trotz regnerischer Witterung herrschte vom frühen Donnerstagmorgen an beste Stimmung rund um den Dreschschuppen und die beiden Festzelte. Der Zuspruch der Gäste aus nah und fern war wie immer sehr groß, und die beiden umliegenden Feste in Blumegg und Riedöschingen taten den Besucherzahlen keinen Abbruch. Der musikalische Auftakt am Vatertag erfolgte pünktlich um 11.30 Uhr durch den Musikverein Fützen.

Die Musiker aus Fützen mit ihrem Dirigenten Peter Meister sorgten direkt für beste Unterhaltung und einen gelungenen Start. Auch das wechselhafte Wetter konnte die gute Stimmung nicht trüben. Zahlreiche Wandergruppen machten Halt in Randen und fühlten sich im gut beheizten Dreschschuppen bestens aufgehoben. Ein musikalischer Höhepunkt war am Nachmittag der erste Auftritt von „StaKaTo“, dem Stadtkapellen-Tanz-Orchester aus Blumberg. Mit einem abwechslungsreichen Programm aus Polka, Gesang sowie rockigen und poppigen Titeln begeisterte das Ensemble das Publikum.

Beste Stimmung

Gefühlvolle Soli und die unterhaltsame Moderation von Werner Vogt sorgten zusätzlich für beste Stimmung. Bereits am frühen Nachmittag wurde bei der Polka „Hallo kleine Maus“ fleißig getanzt. Weiterer Höhepunkt war der Besuch des Vereins Musikverein „Schlaate“ aus Schleitheim in der Schweiz. Die beiden Vereine verbindet seit vielen Jahren eine enge Freundschaft. Wie schon seit vielen Jahren sorgte am Nachmittag außerdem das Duo „Die 2 Muntermacher“ mit Axel Fluck und Andreas Hoffmeier für gute Unterhaltung. Mit bekannten Liedern, Tanzmusik und humorvollen Einlagen luden sie zum Mitsingen, Mitfeiern und Tanzen ein.

Für viele der Wandergruppen war Randen ein Zwischenziel auf dem Weg nach Riedöschingen zum Bezirksmusikfest oder nach Blumegg, ebenfalls zu einem Bezirksmusikfest. Allerdings blieb die ein oder andere Gruppe dann auch im gemütlichen Zelt auf dem Randen hängen.

Den Vatertagshock eröffnet der Musikverein aus Fützen bei seinen Freunden auf dem Randen unter der Leitung von Peter Meister. Foto: Susanne Freitag

Der Samstag stand ganz unter dem Zeichner der Blasmusik. Hier spielten die beiden Kapellen aus Kommingen und Achdorf zur Unterhaltung auf. Und aus der Küche gab es Wurstsalat, der sehr gut angenommen wurde. Am Sonntag spielten Kapellen aus Bargen, Krumbach und Engen. Die Besonderheit dabei war, dass alle Gastkapellen gleich aus fünf Verbänden stammen: Schwarzwald-Baar, Hochrhein, Hegau, Sigmaringen und Schaffhausen.

Großes Fest für kleines Dorf

Dass ein kleines Dorf wie Randen jedes Jahr ein so großes Fest stemmen kann, zeichnet die Dorfgemeinschaft aus. Bereits in der Vorwoche starteten die Vorbereitungen für das Festwochenende. 25 aktive Musiker und freiwillige Helfer bauten innerhalb von gut drei Stunden die beiden Festzelte auf. Zudem sind hinter den Kulissen alle drei Festtage hinweg etliche Helfer im Einsatz. Pro Schicht arbeiteten rund 50 Personen gleichzeitig in Küche, Theke, Kaffeestube, Weizenbierstand, Likörstand, Bar, Spülküche und im Bedienungsdienst.

Dazu kamen viele weitere Unterstützer in der Vorbereitung. So wurden die hausgemachten Bratwürste vom eigenen Metzger und seinem Helferteam hergestellt, außerdem wurde auch das frische Holzofenbrot im privaten Brotofen gebacken. Viele Randener Frauen bereiteten den traditionellen Kartoffelsalat zu sowie 28 Torten und Kuchen - und das, obwohl das Dorf gerade einmal 98 Einwohner zählt.