Anton Schueler aus St. Georgen beeindruckt mit seinem Gitarrenspiel und blickt auf zahlreiche Erfolge zurück. Der 17-Jährige widmet sich mit Hingabe der klassischen Musik und hat klare Ziele vor Augen.
Anton Schueler aus St. Georgen hat schon früh seine Leidenschaft für die Gitarre entdeckt. Heute, mit 17 Jahren, ist er ein gefragter Nachwuchsmusiker und spielt nicht nur im renommierten Jugendgitarrenorchester Baden-Württemberg (JGO), sondern hat auch an zahlreichen Wettbewerben erfolgreich teilgenommen.
Den ersten Kontakt mit der Gitarre hatte Anton im Alter von sieben Jahren beim Tag der offenen Tür an der Musikschule in St. Georgen. „Da wusste ich sofort, dass ich Gitarre spielen möchte“, erinnert er sich.
Ein Mentor an seiner Seite
Seither ist Peter Woerle, Gitarrenlehrer an der Jugendmusikschule (JMS) St. Georgen-Furtwangen, sein treuer Begleiter und Mentor. „Er hat mich in die Wettbewerbe gebracht“, sagt Anton.
Peter Woerle, der nach pädagogischen und künstlerischen Studien in Trossingen und Paris seit 1986 an der Musikschule unterrichtet, hat ihm nicht nur die Technik, sondern auch die Liebe zur klassischen Musik vermittelt. Anton spielt bevorzugt auf einer spanischen Gitarre und widmet sich besonders intensiv der klassischen Musik. Für ihn ist die Gitarre „ein wichtiges Instrument“, das weit mehr als nur Begleitung bietet.
Erfolgreich bei Wettbewerben
Bereits 2016 nahm Anton im Quartett an einem Landeswettbewerb teil und belegte mit seinem Team den zweiten Platz. Seitdem folgten viele weitere Erfolge: Solo- und Duo-Auftritte beim renommierten „Jugend musiziert“, der anspruchsvolle Tonkünstler-Wettbewerb, der alle zwei Jahre stattfindet, und ein einwöchiger Meisterkurs in der italienischen Schweiz, wo er von einem Professor zusammen mit anderen talentierten Gitarristen unterrichtet wurde.
„Ein Stück ist nie fertig“
Seit 2021 ist Anton Mitglied des JGO . „Es fühlt sich toll an, auf der Bühne zu spielen“, erzählt er. Besonders angetan ist er von der Möglichkeit, sich immer weiter zu verbessern.
Das Üben gehört für Anton selbstverständlich zum Alltag. „Ein Stück ist nie fertig, man kann es immer verbessern“, sagt er. Einmal pro Woche trifft er sich mit seinem Lehrer Peter Woerle zum Unterricht, den Rest der Zeit feilt er zu Hause an neuen Stücken. Sein Ehrgeiz und seine Disziplin zahlen sich aus.
Für die Zukunft hat Anton klare Ziele: Er möchte seine Leidenschaft weiter vertiefen und vielleicht eines Tages selbst als Profi auf den großen Bühnen der Welt stehen.