Die fünf jungen Männer aus der Schweiz beherrschen ihre Instrumente perfekt. Foto: Wagner

Einen grandiosen Abend erlebten mehr als 500 Besucher beim Open-Air-Konzert mit der Gruppe "Audio" und den bereits aus verschiedenen Fernsehauftritten bekannten "Fäaschtbänklern" aus der benachbarten Schweiz.

Oberndorf-Hochmössingen - Schweren Herzens hatte der Musikverein Hochmössingen "Das Fescht", verbunden mit dem Verbandsmusikfest, auf das kommende Jahr verschieben müssen. Um trotzdem ein bisschen feiern zu können, hatte man die "Fäaschtbänkler" nach Hochmössingen eingeladen.

Diesmal war es das Wetter, das der Veranstaltung einen Strich durch die Rechnung zu machen drohte. Die Sorgen waren aber unbegründet, denn zum einen waren die 500 Karten bereits im Vorverkauf unter die Fans gebracht worden, und zum anderen verschonte der Wettergott die Hochmössinger an diesem Abend mit Gewittern und starkem Regen.

Nach einem nur kurzen Regenintermezzo konnten die Menschen feiern, und auf dem Platz hinter der Turnhalle herrschte Lebensfreude pur. Die Band "Audio" hatte den Besuchern bereits mächtig eingeheizt, als die "Fäaschtbänkler" die Bühne eroberten. Die Schweizer präsentierten dem Publikum gleich zu Beginn ihre Vielseitigkeit, indem sie 24 verschiedenen Musikrichtungen aus ihrem großen Repertoire vorstellten. Die reichten von der Volksmusik, Rock, Pop und Schlager bis hin zum Gospel, und selbst die Jazz- und Charlston-Fans kamen voll auf ihre Kosten.

Den Vollblutmusikern Roman Pizio, Andreas Frei, Roman Wüthrich, Marco Graber und Michael Hutter gelang es, nicht nur instrumental zu überzeugen, sondern auch in Sachen Gesang keine Wünsche offen zu lassen. Sie begeisterten die überwiegend jungen Zuhörer mit Oberkrainerklängen und einem Lied von Edith Piaf. Aber auch die moderne Musik kam zu ihrem Recht. Die aktuellen Hits des Quintetts, darunter "Can you English please" und "Verliebt, verlobt, verloren", durften natürlich auch nicht fehlen. So wurde ausgiebig getanzt, geklatscht und gefeiert.

Trotzdem wurden die Coronavorschriften eingehalten, und der Vorsitzende Tobias Schwarz lobte die Disziplin der Gäste, aber auch das Engagement der vielen Helfer die zum Gelingen dieses Abends beitrugen.

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