Dirigent Thorsten Ströher setzt auch auf symphonische Blasmusik. Er und seine Musiker begeisterten die Zuhörer in Melchingen. Foto: Barth

Bei ihrem Neujahrskonzert bewiesen die Melchinger Lauchertmusikanten, dass sie keinen Nachwuchsmangel haben. Die jungen Bläser sind voll integriert und machen mit Begeisterung Musik.

Unter dem Motto „Melodien für Freunde“ hatten die Lauchertmusikanten zu ihrem Neujahrskonzert in die Melchinger Festhalle eingeladen. Der Vorsitzende Bastian Barth konnte neben Bürgermeister Davide Licht, Ortsvorsteher Horst Lamparth und dem Kreisverbandsvorsitzenden Karl Edelmann viele befreundete Musikkameraden anderer Kapellen und Fans aus den Nachbargemeinden und Melchingen in der gut besuchten Halle begrüßen.

 

Die Bläserklasse fing an

Den Auftakt des sehr abwechslungsreichen Programms machten die Bläserklasse der Grundschule Stetten u. H. sowie die U 14 Band und Jugendkapelle Stetten u.H.-Hörschwag-Melchingen. Die Kinder und Jugendlichen werden von Liane Heinzelmann ausgebildet und je nach Ausbildungsstand in den verschiedenen Kapellen eingesetzt.

Kreisverbandsvorsitzenden geht das Herz auf

Die jungen Musiker waren voll bei der Sache. Foto: Barth

„Da geht einem ja das Herz auf, wenn man die Kinder und Jugendlichen spielen hört“, sagte Kreisverbandsvorsitzender Karl Edelmann. Helen Riedinger und Anni Viesel führten durch das vielseitige Programm.

Von den Jugendlichen waren die „Young Fanfare“, das „Bläserklassen-Lied“, „Rock in acht Takten“, „Irish Dreams“ und weitere moderne Melodien zu hören. Die Spielfreude entlockte den Besuchern reichlich Beifall, und erst nach einer Zugabe, dem „Call of Buffalo“, durften sie die Bühne verlassen. Dann nahmen die Lauchertmusikanten auf der Bühne Platz.

Mit einer Suite aus drei schottischen Volksliedern, „From the Highlands“ eröffneten sie ihr Konzert. Für viele Besucher waren es ungewöhnliche Klänge, erwarteten sie doch von den Lauchertmusikanten eine Polka oder einen Konzertmarsch, doch der neue Dirigent, Thorsten Ströher, hatte seine Musikanten aufs beste vorbereitet, und so meisterten die Lauchertmusikanten die Musikstücke für symphonisches Blasorchester mit Bravour.

Es ging in die schottischen Highlands

Auch Ströher hatte ein sehr abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Gekonnt charmant, wortreich und humorvoll führte Martin Krämer durch das Programm. Im Laufe des Abends spielten die Lauchertmusikanten, Polkas, Melodien für Symphonisches Blasorchester, Filmmusik oder die James Last Golden Hits zur Freude der Besucher. Ströher und seine Musikanten zeigten mit Spielfreude die ganze Bandbreite ihres musikalischen Schaffens auf.

Einige durften als Solisten glänzen

Dabei wurden auch Solisten, Manfred Maichle an der Tuba bei Variationen eines Volksliedes, Johannes Schneider an der Trompete , bei “One Moment in Time“, Dominic Barth, Oliver Kaldewey, Stefan Grathwol, Maximilian Lipp mit Tenorhorn oder Bariton bei der Alphorn Polka und nicht zu vergessen das Gesangsduo Lena und Uli Barth beim „Böhmischen Wind oder im schönen Prag“ gekonnt in Szene gesetzt. Sie erhielten vom Publikum den verdienten und lang anhaltenden Beifall. Zum Ende des Programms forderten sie lautstark eine Zugabe. Das war der Startpunkt für den jüngsten Spross der Truppe. Peppino Amodio zeigte bei der Löffelpolka sein Taktgefühl auf, und Lena und Uli Barth verabschiedeten das Publikum mit der Polka „Genieß das Glück doch jeden Tag“.