Einen gelungenen Abschluss fand am Sonntag in der katholischen St. Nikolaus-Kirche die Veranstaltungsreihe „Musik an der Krippe“ mit dem Konzert „Lieder die von Herzen kommen“.
Zahlreiche Zuhörer waren von dem einstündigen Programm mit einer Mischung aus Evergreens, traditionellen Liedern und moderner Musik so begeistert, dass sie sich von ihren Plätzen erhoben und lang anhaltenden Applaus spendeten.
Zu den Klängen der Querflöte von Karin Fischer und des Akkordeons von Udo Grieshaber zogen die beiden Musiker und die Sänger Antje Tomaschke-Weschle, Hans-Peter Weschle und Katja Tscherter in den nur von Kerzen erhellten Innenraum der Kirche ein. Große Routine und genau choreographierte Liedvorträge meist vom Altarraum, aber auch mal von der Empore aus, sowie die wechselnden Hintergrundbilder und die einfühlsame Sprecherin Marita Wendle zeichneten das abwechslungsreiche Programm aus. Zu einer besonderen Atmosphäre trugen die große, beleuchtete Weihnachtskrippe, ein Meer aus Kerzen und der immer wieder mit großformatigen Bildern oder einem Sternenhimmel illuminierte Altarraum bei.
Sowohl als Trio, als auch als Solisten geglänzt
Harmonisch trugen die drei Sänger, die oft auch von Udo Grieshaber, der am Keyboard glänzte, stimmlich unterstützt wurden, die Lieder vor: mal als Trio, beziehungsweise Quartett, mal als Solisten. Ob Katja Tscherter bei der Bach-Komposition „Ich steh an deiner Krippen hier“ mit kräftiger, aber auch gefühlvoller Stimme, Antje Tomasche-Weschle mit ihrem glockenhellen Sopran bei der italienisch gesungen „Historia d’ Amor“, Udo Grieshaber bei Billy Joels Pop-Song „Just the way you are“ oder Hans-Peter Weschle beim Lied über das kleine Lamm, alle hatten ihre Beiträge perfekt einstudiert und zeigten große Freude am Musizieren.
Gemeinsam trugen alle Sänger, begleitet von den Musikern das Lied „Maria durch den Dornwald ging“ vor. Begleitet und umrahmt wurden die Lieder von Udo Grieshaber am Keyboard und Karin Fischer mit der Querflöte, teils kam die Musikbegleitung vom Band. Die mit Ovationen geforderte Zugabe war „You raise me up“.
Krippe ist noch bis zum 30. Januar aufgebaut
Winfried Wendle bedankte sich bei den drei Sängern und Musikern und bei Marita Wendle, die die Texte zwischen den einzelnen Liedern gefühlvoll vorgetragen hatte. Sein Dank galt dem Musikverein Ichenheim, der seine Anlage für das Konzert zur Verfügung gestellt hatte und Edmuns Grieshaber, der für den „perfekten Sound in der Kirche gesorgt hatte“ sowie Pia Haut für die Unterstützung bei der farblichen Illumination des Kirchenraumes. Ganz besonders dankte er auch dem Krippenbau-Team, das unter der Leitung von Thomas Hagen und Gerhard Reichenbach wieder sehr schön die große Weihnachtskrippe aufgebaut hatte. Sie ist noch bis zum 30. Januar in der St. Nikolaus-Kirche zu sehen.
Hans-Peter Weschle dankte wieder um Winfried Wendle, der die Reihe „Musik an der Krippe“ organisiert und mit der Beleuchtung und den Bildern eine wundervolle Atmosphäre in der Kirche geschaffen hatte. Mit dem beliebten „Küß mich, halt mich, lieb mich“ klang das Konzert aus.
Spenden
Der Erlös der Spenden, um die statt Eintritt gebeten wurde, war für den Umbau der katholischen Kirche und des ökumenischen Gemeindezentrums neben der evangelischen Kirche bestimmt.