Die Akteure der Musikakademie der Talentwerkstatt43 haben mit der Premiere der Musical-Gala II vor ausverkauftem Haus ein beeindruckendes Spektakel präsentiert.
Grandiose Sängerinnen und Sänger, eine bunte Flut an Kostümen und eine beeindruckende Bühnenshow gab es am Sonntag bei der Premiere der Musical-Gala im ausverkauften Festsaal der Gymnasien. Die gut 70 Akteure der Musikakademie der Talentwerkstatt43 – der jüngste ist übrigens gerade mal vier Jahre alt – boten dem begeisterten Publikum zweieinhalb Stunden Musikgenuss.
Mit der bunten Welt der Musicals, von „Oliver“ über „Das Phantom der Oper“ und „Addams family“ bis hin zu „Die Schöne und Das Biest“, sorgte das Ensemble für Gänsehaut.
Gefühlvolle Soli, dynamische Chorstücke, Tanzeinlagen – das Publikum weiß das zu schätzen. Birgit Wagner-Ruh, Janina Ruh und Jochen Hermann hatten wieder Klassiker ausgewählt.
Bei „Oliver“ entführen die Sänger ins London des 19. Jahrhunderts. In „Wer liebt mich“ überzeugte Seraphina Stern als der kleine Waisenjunge, der sein Schicksal besingt und mit seiner Mutter im Himmel spricht.
Weiter ging es mit dem „Phantom der Oper“. Als Christine begeisterte Silvia Huber, als Phantom stand Gerald Baumann auf der Bühne. Grandios war die Inszenierung von „Mascerade“, einem bunt glitzernden Bühnenspektakel voller Dynamik und Sangeskunst.
Schrill und skurril ging es weiter mit Auszügen aus „The Addams familiy“. Janina Ruh und Jochen Hermann schlüpften in die Rollen von Morticia und Gomez.
Erste Schritte
Vor mittlerweile 25 Jahren hat Birgit Wagner-Ruh das erste große Musiktheaterprojekt gestartet. Einige der Akteure von damals sind heute noch dabei. Unter anderem Janina Ruh und Jochen Hermann, mit denen Birgit Wagner-Ruh seit sieben Jahren die Musikakademie leitet. Neben Gesang haben Schauspiel und Tanz einen hohen Stellenwert, was die Produktionen letztlich zu einem Gesamtkunstwerk macht und zum Aushängeschild der Musikakademie geworden ist.
Mathias Weibrich aus Hamburg, der die klangvollen Arrangements für die Produktion geschrieben hat, und schon damals als junger Musikstudent dabei war, war eigens zur Premiere angereist und begeistert.
Gefühlvoll ging es nach der Pause mit „Matilda“ weiter. Lionel Stern brillierte hier mit seinem Solo ebenso, wie schon in „Oliver“ und Hannah Neudeck begeisterte als Matilda. Fulminant endete das Programm mit fünf Stücken aus „Die Schöne und das Biest“.
Apropos: Die Talentwerkstatt ist ein Generationenprojekt. Drei Generationen standen also am Sonntag auf der Bühne und bekamen zum Abschluss vom begeisterten Publikum Applaus.
Regie führte Janina Ruh, das Dirigat lag in den Händen von Axel Zimmermann und die Choreographien hatten Jochen Hermann und Janina Ruh einstudiert.
Weitere Aufführungen gibt es am Samstag, 14. März, ab 18 Uhr, am Sonntag, 15. März, ab 14 und ab 18 Uhr, am 21. März ab 18 Uhr sowie am Sonntag, 22. März, ab 14 und ab 18 Uhr im Festsaal der Gymnasien. Restkarten gibt es unter reservix.de sowie bei der Buchhandlung Klein und der Musikbox in Rottweil.