Hunderte Kinder und auch manche Eltern waren begeistert von der Aufführung des Musicals „Die Eiskönigin“ im Triberger Kurhaus.
Nach langen Jahren der personell bedingten Pause kann Georg Wiengarn nun wieder seinen beliebten „lebendigen Adventskalender“ vor dem Best Western Hotel Schwarzwald-Residenz in Triberg auf die Beine stellen – dank helfender Hände aus den Reihen der Rotarier des Clubs Furtwangen-Triberg.
Alle Einnahmen aus den abendlichen Veranstaltungen kommen einem besonderen Projekt für Kinder zugute: der Aufführung des Musicals „Die Schneekönigin“. #
Dieses Stück brachte nun das Theater Liberi aus Bochum im Kurhaus einem im Kern sehr jungen Publikum näher. Eingeladen hatte Wiengarn „alle Kinder der Raumschaft Triberg.“
Da einige auch mit Vätern oder Müttern gekommen waren, war das Kurhaus bestens gefüllt, zumal der Eintritt kostenlos war.
Gespielt wurde das Märchen von Gerda und Kay – mit mitreißender Musik, fantastischen Kostümen und einer Geschichte, die Herzen berührt.
Märchen von Andersen
Das Musical beruht auf dem gleichnamigen Märchen des dänischen Dichters Hans Christian Andersen, eines seiner wohl kompliziertesten und vielschichtigsten Märchen. Es handelt von dem kleinen Mädchen Gerda, das seinen von der Schneekönigin entführten Spielgefährten Kay sucht.
Andersen thematisiert damit am Ende auch in diesem Märchen das kleine Glück von einfachen, guten Menschen und ist zugleich humorvoll und ironisch. Die Suche von Gerda nach ihrem Freund Kay spielt sich in traumartigen Szenen ab. Auf diesem Märchen beruht im Übrigen auch „Die Eiskönigin“ von Walt Disney – allerdings weicht die Erzählung deutlich mehr vom Original ab.
Aufwendige Produktion
Ganz so aufwendig ist das Musical des Theaters Liberi natürlich nicht, aber es riss die Kinder dennoch mit. Sehr aufwendig produziert, mit tollen Schauspielern, die auch noch wundervoll sangen – einfach herrlich. Ein Dank ging an den Hotelier für sein Engagement, mit dem er einige hundert Kinder begeisterte.
Wiengarn hatte das Theater Liberi schon 2023 in die Wasserfallstadt gebracht, da hatte das Ensemble „Die Schöne und das Biest“ aufgeführt – und schon damals wusste das Ensemble zu überzeugen. Unterstützt wurde der Initiator auch da sowohl von seiner Familie als auch von Angestellten sowie einigen Mitgliedern des Rotary-Clubs Furtwangen-Triberg.