Das Musical „Petrus – der Apostel“ wurde von der Jugendorganisation Adonia aus Karlsruhe in der Tonauhalle aufgeführt.
Angst, Verfolgung und Gewalt sind für die Christen zur Normalität geworden seit Jesus nicht mehr unter ihnen ist. Aber inmitten der Verfolgung erleben sie das Unglaubliche: Die Gemeinde wächst.
Jeden Tag bekennen sich mehr Menschen zu Jesus. Petrus spürt, dass sein Auftrag über Jerusalem hinausgeht. Die ganze Welt soll die gute Nachricht hören. So bricht er auf und begibt sich auf eine weltverändernde Reise.
Abwechslung auf der Bühne
Das ist der Hintergrund für das modern inszenierte Musical um Petrus, den Apostel. Ein großer Chor mit ausdrucksstarken Songs, eine mitreißende Live-Band, kreative Showelemente und Darsteller in 24 Rollen – die beeindruckende Mischung aus Theater, Tanz und Gesang riss jeden mit.
Akteure und Zuschauer erlebten ein abwechslungsreiches Geschehen auf der Bühne. Immer wieder verließ jemand den Chor für einen Soloeinsatz, eine Tanzeinlage oder eine Szenendarstellung.
Gefangen vor dem Rat
Starke ausgefeilte Szenen wie die Darstellung der Gefahr durch die dunklen Gestalten, die lautlos durch den Mittelgang kamen, wurden durch den Chor mit weißen Masken unterstrichen.
Eine Schlüsselszene, die Gefangenen Petrus und Johannes vor dem Hohen Rat, ließen die weltliche Ohnmacht erkennen. Wie ein roter Faden zog sich die Berufung von Petrus als dem Felsen durch.
Smartphone und Video
Er meisterte alle ungewissen Situationen mit dem kleinen Felsstück in der Hand, unterstützt von seiner Frau: „Tief durchatmen“, angenommen von ihm mit: „Ja, mein Schatz, du hast ja recht.“
Trotz historisch anmutender Kleidung trug er sein Smartphone bei sich und wurde mit „Hey Kumpel, das war eine Hammer Rede.“ gelobt.
Ins Musical eingebettete Videos zeigten die heutige weltweit verfolgte Kirche, die damalige Spannung ist bis heute hochaktuell. Ein mutmachender Auszug aus dem Apostelbrief von Petrus setzte den Schlusspunkt. Leuchtende Handys begleiteten die abschließende Adonia-Hymne. Unter tosendem Applaus verließen die Akteure die Bühne.
Aus Vöhringen wirkten Anne Klingele, Jule Geiser, Sara Geiser und Jule Rohrer mit.