Der Außenbereich von „Murgels Spielhaus“ im Baiersbronner Unterdorf soll umgestaltet werden. Foto: Monika Braun

Der Außenbereich von „Murgels Spielhaus“ in Baiersbronn wird nach einem Ratsbeschluss umgestaltet – sobald der Förderbescheid vorliegt.

Der Außenbereich von „Murgels Spielhaus“ beim Freibad in Baiersbronn wird, sobald die Förderzusage vorliegt, umgestaltet. Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen – auch aufgrund bestehender Sicherheitsdefizite.

 

Tourismusdirektorin Christina Palma Diaz und ihre Kollegin Carina Walz führten aus, dass sich das Spielhaus in den vergangenen 15 Jahren zu einer beliebten Freizeiteinrichtung für Gäste und Einheimische entwickelt habe. Der Innenbereich sei mit Zuschüssen 2010 saniert und 2013 um einen Elternraum erweitert worden, riefen sie in Erinnerung. Nun gehe es an den Außenbereich, der optisch und sicherheitstechnisch in keinem guten Zustand sei.

„Der Außenbereich hat eine geringe Aufenthaltsqualität und ihm fehlt eine klare gestalterische Konzeption“, sagte Palma Diaz. Die Umgestaltung werde vom Architekturbüro Asal Architekten erarbeitet, das eng mit den damaligen Planern Partner & Partner zusammenarbeiten werde, um den Stil beizubehalten.

Architekturbüro plant bereits

Die Kosten für die Gesamtmaßnahme beziffert sie auf rund 95 000 Euro netto, so dass nach Abzug einer in Aussicht gestellten Förderung von 60 Prozent ein Eigenanteil von rund 38 000 Euro bei der Baiersbronn Touristik verbleibe.

„Wenn der Förderbescheid im Frühjahr 2026 kommen würde, könnte mit der Umsetzung anschließend begonnen werden“, so Carina Walz. Das Architekturbüro habe bereits stufenweise die Planung zum Preis von rund 3510 Euro netto übernommen. Diese sei Voraussetzung, um den Förderantrag stellen zu können. Für die Planung der Umgestaltung sind Kosten in Höhe von 10 000 Euro bereits im Haushalt berücksichtigt.

Dachgeschoss nicht mehr vermietet

Gemeinderat Ingo Christein (CDU) fragte nach Einnahmen in „Murgels Spielhaus“ und den zwei Dachgeschosswohnungen. Die Einnahmen lagen 2024 bei rund 9000 Euro, erklärte Elisabeth Benner von der Kämmerei. Kämmerer Jochen Veit ergänzte, dass die zwei Wohnungen nicht vermietet seien, sondern vom Harmonika-Spielring und für einen Kindertreff für Ukrainer genutzt werden.

Mit der Umgestaltung sollen Gefährdungspotenziale wie Fallhöhen, Treppenanlagen und Abstände von Geländerstäben behoben werden, beantwortete Carina Walz eine Frage von Lutz Hermann (FDP/UBL).