Müllheims Sportlerinnen und Sportler des Jahres Foto: Volker Münch

Die Mülleimer Sportgala war ein Paradebeispiel für sportliche Höchstleistungen. Den Rahmen bildete ein hochkarätiges Unterhaltungsprogramm vor einem erstmals ausverkauften Saal. Im Mittelpunkt standen die Ehrungen der Sportler des Jahres.

Seit 2014 gibt es die Mülheimer Sportgala – in manchen Jahren gut besucht, in anderen eher etwas spärlich. In diesem Jahr war alles anders: Schon Tage vor der Sportgala im Bürgerhaus waren alle Plätze ausverkauft. Und wer eine Karte ergattert hatte, war Zeuge eines hochkarätigen Unterhaltungsprogramms wie es bei der Mülheimer Sportgala schon lange nicht mehr präsentiert wurde. „Wir freuen uns das ganze Jahr auf die Sportgala“, bekannte Bürgermeister Martin Löffler. Sport tue gut, erfülle die Menschen mit Zufriedenheit ob der persönlichen Erfolge und könne gleichzeitig auch zur Unterhaltung beitragen, erklärte der Bürgermeister, der in der Vergangenheit selbst gerne an Laufveranstaltungen teilgenommen hat. Es geht nach den Worten Löfflers bei der Sporthalle nicht nur um Ehrungen für sportliche Leistungen, sondern vor allen Dingen um das Miteinander und die Unterhaltung.

 

Dem wurde das Veranstaltungskonzept der Stadt durchaus mehr als gerecht. Schon zum Auftakt entführten zwei junge Tänzer des Dance Studios Kim Hoffmann in die Welt des Tanzes und des Balletts und begeisterten das Publikum. Eine weitere Tanzformation des Dance Studios Kim Hoffmann begeisterte mit einem modernen Formationstanz. Rope Skipping, ein modernes und athletisch betontes Seilspringen mit unglaublichem Tempo und besonderen Springseilen, zeigte die Showgruppe der Alemannia Müllheim und sorgte dabei für frenetische Beifallsstürme.

Faszination ging von dem Turniertanzpaar Nadja Hamouda und Florian Siegwolf aus, als sie in Formvollendung lateinamerikanische Tänze auf dem Parkett des großen Saals vorstellten. Beide Turniertänzer hatten in der Vergangenheit bei Landesmeisterschaften mit ausgezeichneten Ergebnissen überzeugt. Ausdrucksstarke Tanzbewegungen und Körpersprache zogen das Publikum in ihren Bann.

Das Turniertanzpaar Nadja Hamouda und Florian Siegwolf begeisterte die Zuschauer. Foto: Volker Münch

Comedy und Artistik verband das Duo Beni Ocker und Mai Lin auf der Bühne. Sie jonglierte asiatische Schirme mit Füßen und Händen, Ocker ließ bis zu zehn Teller auf Stangen gleichzeitig tanzen. Atemberaubend die akrobatische Show des Zirkus Ragazzi. Die acht Artistinnen zeigten beeindruckende Jonglagen, akrobatische Einlagen am Seil und ernteten frenetischen Beifall.

Neben zahlreichen jugendlichen und erwachsenen Sportlern und Mannschaften, die mit Höchstleistungen überzeugten, wurden die Sportler und Mannschaften des Jahres gekürt. Bei der Jugend wurde der 15-jährige Kickboxer Azar Egin zum Einzelsportler des Jahres gekürt. Er ist unter anderem Weltmeister, Landesmeister, Sieger bei den internationalen deutschen Meisterschaften. Als Teil einer Mädchenmannschaft wurde Karateka Mia Wagner Dritte bei den Fudokan Karate-Europameisterschaft und als Jugendmannschaft des Jahres ausgezeichnet. Sportler des Jahres bei den Erwachsenen wurde Karate-Kollege Mario Sammarco, der beim gleichen Wettbewerb Europameister wurde. Mannschaft des Jahres wurde die erste Damenmannschaft des Volleyballclubs. Über besonderes ehrenamtliches Engagement im Sport wird noch berichtet.