36 Weingüter aus dem ganzen Markgräflerland öffnen ihre Türen und Keller.
Mit Tradition und Innovation begegnen die Markgräfler Winzerbetriebe den Herausforderungen des Klimawandels und des gesellschaftlichen Wandels, heißt es. Die Weingüter präsentieren sich am Samstag, 31. Mai, und Sonntag, 1. Juni, bei der „Markgräfler Weinpromenade“. Geöffnet ist an beiden Tagen von 11 bis 18 Uhr.
Im Mittelpunkt stehen dabei die frisch abgefüllten Weine des Jahrgangs 2024. Dieser präsentiere sich mit einer ausgeprägten Frische und Lebendigkeit und lade ein, den Sommer zu genießen, heißt es. Selbstverständlich stellen die Betriebe auch Weine vor, die zum Teil über mehrere Jahre im Fass gereift oder unfiltriert abgefüllt sind. Sie seien der Spiegel des kalkhaltigen Terroirs im Markgräflerland, das ideale Voraussetzungen für Burgunderweine und den Gutedel schafft. Auch international bedeutende Sorten, wie Chardonnay, Sauvignon Blanc, Merlot und Cabernet Sauvignon, finden eine zunehmende Verbreitung in den Markgräfler Weinbergen.
„Über 500 verschiedene Weine und natürlich auch Sekte werden auf dieser mehr als 60 Kilometer langen Weinreise zu verkosten sein“, sagt Stefan Schweigler, Vorsitzender des Vereins der Markgräfler Weingüter, der die Veranstaltung federführend organisiert.
„Mich freut besonders, dass immer mehr Betriebe ein gezieltes Begleitprogramm auf die Beine stellen. So bekommt die Weinpromenade noch mehr Eventcharakter“, sagt Julian Zotz, stellvertretender Vorsitzender des Vereins. Der eine biete zum Beispiel ein Vesper an, der andere Fingerfood oder seine Spezialitäten in der zugehörigen Straußwirtschaft. Auch ein Blick in den Keller sei in vielen Betrieben möglich, wo bei regelmäßigen Kellerführungen auf die Vinifikation der Weine eingegangen wird.
Gleich ist bei allen Betrieben, dass die Winzer an beiden Tagen persönlich anzutreffen sind und sich sowohl auf fachliche Gespräche als auch auf das Wiedersehen mit langjährigen und neuen Kunden freuen. Dabei ist die Verkostung der Weine und Sekte gratis, ganze Gläser und Flaschen sind kostenpflichtig.
Mit Stefan Schweigler und Julian Zotz freuen sich auch viele ihrer Mitstreiter. „Es ist eine tolle Gelegenheit für alle, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und in lockerer Atmosphäre Neues zu entdecken“, meint Heidi Schindler vom Weingut Lämmlin-Schindler.
An der Markgräfler Weinpromenade 2025 nehmen folgende Weingüter aus dem Verbreitungsgebiet teil: Dörflinger und Engler (beide Müllheim), Ehret, Krumm und Rüdlin (Auggen), Büchin, Harteneck und Zimmermann (alle Schliengen), Berner, Lämmlin-Schindler mit Schlossgut Ebringen zu Gast und Sommerhalter (alle Mauchen), Brenneisen, Huck-Wagner, Kalkwerk Istein und Kaufmann (alle Efringen-Kirchen), Krebs und Schweigler (beide Binzen) und Röschard (Weil am Rhein).
Weinpromenade: Samstag, 31. Mai und Sonntag, 1.Juni, jeweils 11 bis 18 Uhr, Internet: www.markgraefler-weingueter.de