In manchen Teilorten blieben die Biomülltonnen und Restmülltonnen ausgerechnet über Fronleichnam stehen. Ein Ärgernis für Bürger und manche Ortsvorsteher.
Am Dienstag vor Fronleichnam stand stadtweit die Abfuhr der Bio- und Restmülltonnen im Abfallkalender. Doch die Mülleimer blieben stehen. Es kam zu Anrufen von Bürgern und Bürgerinnen bei der Stadtverwaltung und auch beim Landratsamt. Laut einer Rückfrage unserer Zeitung in der Pressestelle des Landratsamtes hatte das offenbar mehrere Gründe: Neben der Feiertagsverschiebung wurden in erster Linie der längere Ausfall eines Müllfahrzeuges sowie Personalengpässe als Gründe genannt.
Zwar wurden in einigen Ortschaften wie in Hart oder Bittelbronn, die Tonnen schon am nächsten Tag abgeholt, in anderen blieb der Müll aber über den Fronleichnamstag stehen. In Trillfingen in der Kernstadt Haigerloch, in Gruol und Stetten wurden die Tonnen nach unseren Informationen erst am Freitag geleert. Auch in Weildorf blieben die Mülleimer stehen, während es in Bad Imnau nach Rückfrage bei Ortsvorsteher Robert Wenz offenbar keine Probleme gab.
In Owingen die letzten Tonnen sechs Tage nach Termin geleert
Den Vogel schoss aber Owingen ab. Wie Ortsvorsteher Karl-Heinz Binder in der Sitzung des Owinger Ortschaftsrates Anfang dieser Woche berichtete, wurde ein Teil des Bio- und Restmülls zwar am Samstag abgeholt, die letzten Tonnen aber sogar erst am Montag, also sechs Tage nach dem eigentlichen Termin.
Angesichts von hochsommerlichen Temperaturen war Binder von der Situation wenig begeistert, zum einen, weil der Biomüll entsprechend riecht und zum anderen, weil es kein schöner Anblick ist, wenn die Fronleichnamsprozession an den an Straßenrändern stehenden Mülltonnen vorbeilaufen muss.
Landkreis wechselt den Entsorger
Die Müllabfuhr im Zollernalbkreis wird ab dem 1. Januar 2026 übrigens von einem anderen Unternehmen übernommen. Die Firma Bogenschütz Entsorgung und Recycling GmbH aus Grosselfingen wurde von der Kreisverwaltung mit dieser Aufgabe beauftragt.
Das sagt das Landratsamt
Im Rahmen
der öffentlichen Abfuhr werden im Zollernalbkreis regelmäßig rund 80 000 Rest- und Biomüllbehälter entleert.