In Mühlhausen ist die Freude groß, die Realisierung des seit Jahren auf der Agenda stehenden Projekts Turnhallenneubau steht für 2025 auf dem Plan. Die hierfür notwendigen finanziellen Mittel sind im Haushalt 2024/2025 eingestellt.
Nach Abstimmung mit den Fachämtern, unter anderem dem Hochbauamt und dem Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport (JUBIS), stehen für 2024 die finalen Vorbereitungen für die 15 mal 27 Meter große Einfeldsporthalle bevor.
Nach mehreren Anläufen kristallisierte sich der Platz neben der alten Schule und in Flucht des bestehenden Gymnastikraums im Erdgeschoss als idealer Standort für einen Neubau heraus.
Lehrerhaus wird abgerissen
Das einstige Lehrerhaus wird aufgrund seines baulichen Zustands zu Gunsten des Neubaus abgerissen. Die neue Turnhalle ist vom Westen her über den Schulhof und über den bestehenden Gymnastikraum zugänglich.
Der Eingang wird mit einem Windfang ausgestattet. Der Geräteraum mit einer Fläche von 67,5 Quadratmetern ist östlich an die Einfeldsporthalle angegliedert. Auf der Fläche des heutigen Geräteraums neben dem bestehenden Gymnastikraum sind die Integration der Herren- und Damengarderoben sowie der Duschen und Waschplätze vorgesehen.
Amtsleiter Dieter Kleinhans vom Amt für Gebäudewirtschaft und Hochbau verwies darauf, dass eine maximale Nutzung der Halle angestrebt ist. Aktuell übersteigt der Bedarf bei weitem die Kapazitäten des bestehenden Gymnastikraums, der weiterhin genutzt wird.
Was möglich sein wird
Die neue Turnhalle wird in Absprache mit dem JUBIS in das städtische Sporthallenmanagement aufgenommen. Die Gestaltung der Halle erfolgt dergestalt, dass sie sich für die Sportarten Tischtennis, Fußball, Handball, Basketball, Volleyball, Badminton, Tanz, Aerobic, Gymnastik und Turnen eignet.
Sie wird unter anderem mit einer Basketball- und Volleyballanlage, Handballtoren mit Bodenbefestigung, Langnetzbodenhülsen, einer Klettertauanlage, Sprossenwänden, einer Ring- und Schaukelanlage oder einem Steckreck ausgestattet.
Bezirksbeirat Andreas Kohler sprach von einer deutlichen Aufwertung, die auch dem Sportverein die Möglichkeit bietet, mittelfristig die eine oder andere neue Sportart in sein Angebot aufzunehmen. Final sprach sich der Bezirksbeirat einstimmig für die vorgestellte Variante aus.