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Mühlenbach Wenn die Bürgermeisterin den Plastik-Bonsai gießt, hegt und pflegt

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Die Putzfrauen Evmarie Buick (rechts) und Luitgard Ringwald sorgten mit ihren Dorfgeschichten für großes Gelächter. Foto: Wölfle Foto: Schwarzwälder Bote

Mühlenbach (syw). In welche Fettnäpfchen die Mühlenbacher im vergangenen Jahr getappt sind, haben acht Gruppen bei der Elfimess der Narrenzunft im brechend vollen Clubheim am Rosenmontag ans Licht gebracht. Drei Stunden lang herrschte dort ausgelassene Stimmung.

Narrenoberhaupt Markus Maier hatte mit lautem Gebimmel und einem dreifach kräftigen Narri-Narro die Gäste begrüßt, welche im Anschluss gemeinsam lautstark das Mühlenbacher Narrenlied schmetterten. Anschließend legten sich die äußerst talentierten Elfimess-Darsteller mächtig ins Zeug, um das gut gelaunte Publikum mit lustigen Witzen und "Gschichtle" rund ums Dorf zu beglücken.

Axel Klausmann plauderte nicht nur intime Details aus seinem Eheleben aus, er wunderte sich auch, dass es auf dem Jakobsweg kein Kaffee gab: "Das war die Krönung", befand er. Auch Bäuerin Heike Keller und ihre Magd Petra Neumaier sorgten für Gelächter: Sie erzählten, wie der Schultheiße Sepp seine neue Brille zwischen Autotür und Rahmen zerschredderte und Ludwig vom Jungbauernhof vergessen hatte, den Hahn am Fass zuzudrehen. So verlor er auf dem kurvenreichen Weg nach Hause in den Büchern 400 Liter Apfelsaft. "Der wilde, wilde Westen fängt südlich von Haslach an, vom Hagsbach bis zur Heidburg trifft man die Wössnerbande an", sang Bürgermeisterin Helga Wössner, die für ihren Vortrag viel Applaus erhielt.

Die Indianer Rebecca Eisenmann, Selina Gärtner und Stefan Schmieder berichteten nicht nur von einem im Suff geklauten Fahrrad, das am nächsten Tag unversehrt wieder auftauchte, sondern auch über den Brand beim Pavillon, den die Jugendfeuerwehr beim Verbrennen ausgedienter Christbäume selbst verursacht hatte.

Petra vom Burggrabe sei ein Jahr lang auf Spurensuche nach ihrem Autoschlüssel gewesen, plauderten sie aus, bevor er im "Sack vum Häs" wieder aufgetaucht sei. Die "Putzfrauen" Evmarie Buick und Luitgard Ringwald nahmen ebenfalls kein Blatt vor den Mund.

Die Limberger Pia trage bei Büfett-Einladungen immer Hosen mit Gummizug, "wo vorne un hinte für die Wölbunge vun Bauch un Po so Ausbuchtungen ignäht sin", berichteten sie.

Wolken verhindern Blick auf Gottes Unterhose

Lehrer Klaus Klinger bekam von seinen Schülerinnen Anja Schwab und Petra Neumaier deftige Antworten, als er beispielsweise fragte: Was tut denn dein Papa morgens auf die Eier? "Niveacreme", kam es wie aus der Pistole geschossen. Auf die Frage warum es Wolken gäbe, kam prompt: "Damit man die Unterhos vom lieben Gott nit sieht".

"Lustig ist das Zigeunerleben" stimmten alle mit ein, als die Hamperle Agathe Armbruster und Roswitha Eble in die Location marschierten. "Die Frau Bürgermeister, kaum im Amt, schu het sie in Mühlebach e Landeplatz für Fluggäschte uf em Kirchedach parat", neckten sie. "Ufem Bäumli do oben hängt kei einzigs Blatt, weil die de Christian einzeln abgepflückt hat", amüsierte man sich über die etwas übertriebene Reinlichkeit des Hauptamtsleiters.

Für Lacher sorgte des Gschichtle über das vom Vormieter übernommene "Bonsaibäumli us Polyäthylen", das die Bürgermeisterin regelmäßig goss und hegte und pflegte. Das noch nicht einmal 25 Jahre verheiratete Ehepaar Petra und Josef Neumaier erschrak, als die Sekretärin vom Rathaus anrief, um ihnen zur Diamantenen Hochzeit zu gratulieren. Auch wegen dem "Millionenschloss für sozial Schwache" bekam die Gemeindeverwaltung ihr Fett ab. Wössner musste deshalb das Loch im Sparstrumpf eigenhändig mit Nadel und Faden zustopfen.

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