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Mühlenbach Verein will mit Crowdfunding Geld sammeln

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Die Arbeiten am Trainingesgelände sind in vollem Gang. Vor allem den jungen Spieler sollen durch sie neue Trainingsimpulse geboten werden. Foto: Reinhard

Mühlenbach - "Viele schaffen mehr" – Dieses Motto trifft nicht nur auf die Vereinsarbeit im Allgemeinen zu. Es ist auch der Slogan, unter dem die Volksbank Crowd- funding anbietet. Für den SV Mühlenbach hat der Satz momentan eine doppelte Bedeutung.

Seit Anfang April ist auf dem Trainingsgelände des SV Mühlenbach hart gearbeitet worden.

Die Maßnahme: Das gesamte Areal wird modernisiert, ein Kunstrasenspielfeld mit den Maßen 35 mal 25 Metern neu angelegt und die 110 Meter lange Laufbahn wird saniert. "Es ist vieles einfach in die Jahre bekommen", berichtet Matthias Schad. Er ist SV-Beisitzer für den Bereich Marketing und Projektinitiator des Crowdfundings, das bei der Finanzierung der Maßnahmen unterstützen soll.

Kosten und Finanzierung: Die sollen nämlich insgesamt 80 000 Euro kosten, 20 Prozent davon – also 16 000 Euro – muss der Verein selbst stemmen. Ein ziemlicher Batzen, auch für einen erfolgreichen Verein und obwohl er einige Maßnahmen in Eigenleistung erbringt. So übernehmen die Sportler sämtliche Erdaushubarbeiten und deren Abtransport, setzen die Randsteine bei der Laufbahn und dem Kunstrasenplatz selbst, graben die Bewässerungskanäle und errichten das Ballfangnetz. Das spart schon einmal 3000 Euro. "Uns war schon immer klar, dass der Verein auch selbst etwas tun und nicht nur die Hand offen halten will", so Schad.

Bisher sind knapp 1900 Euro gesammelt worden

Weitere 6000 Euro sollen über das Crowdfunding zusammenkommen, das bis Ende Juli läuft. Bisher sind knapp 1900 Euro gesammelt worden. Schad ist zuversichllich, dass das Crowdfunding Erfolg haben wird. "Ein Viertel der Zeit ist verstrichen und wir haben etwa ein Viertel des Betrags zusammen", sagt der Beisitzer. Eigenleistung: Die Arbeiten, die der Verein selbst ausführt, sollen sechs bis sieben Abende in Anspruch nehmen, bisher waren rund 20 Personen involviert. "Wir haben das Glück, dass zwei Vereinsmitglieder im Bau tätig sind und viel Wissen mitbringen", sagt Schad. Da der Verein im Ort gut vernetzt ist, sei es auch nicht schwierig gewesen, an Arbeitsgeräte und -maschinen zu kommen. Auch der Bauhof unterstütze den SV. Die Firma, die die anderen Arbeiten übernimmt, sei den Ehrenamtlichen gegenüber sehr offen gewesen und habe sich mit dem Verein abgestimmt. "Momentan sind wir wegen der Schlechtwetterphase etwas hinten dran", sagt Schad zum Zeitplan.

Neue Medien: Überhaupt setze der Verein mehr und mehr auf neue Kommunikationskanäle wie Facebook, Instagram und Youtube, gerade angesichts der Tatsache, dass viele Jugendliche so am besten zu erreichen sind. Das Crowdfunding-Projekt passe gut dazu, werde in diese integriert und sei im Vergleich zu anderen Aktionen vom Aufwand her einfach zu handhaben. Aber der Verein trägt auch denen Rechnung, die klassische Medien bevorzugen. "Es gibt einen alternativ einen Überweisungsschein für das Vereinskonto. Eine Spende geht dann auch direkt ins Projekt", betont Schad. Nutzen: "Die Jugendjahrgänge profitieren sehr davon", meint Schad. 100 Kinder spielen beim SVM laut ihm in der Jugendabteilung, die erste Mannschaft des Vereins ist auf Platz zwei in der Kreisliga A und hat Aufstiegschancen. Da ist auf dem Trainingsgelände regelmäßig viel los, zumal auch der Schulsport es nutzt. "Wir müssen schauen, dass wir unsere Plätze ausgewogen belasten und normalerweise haben die Aktiven Vorrang. Das neue Feld sorgt nicht nur für mehr Ausweichmöglichkeiten gerade bei schlechtem Wetter, sondern bietet auch die Möglichkeit für neue Trainingsimpulse neben dem klassischen Fußballtraining." Er freut sich schon jetzt: "Wenn die Arbeiten beendet sind, haben wir eine Anlage, die hier in der Region ihresgleichen sucht."

Infos zu dem Crowdfunding sind im Internet auf der Homepage der Volksbank unter www.voba-msw.viele-schaffen-mehr.de/svm1951 und der des Vereins unter www.sv-mühlenbach.de zu finden. Ein Video zu dem Projekt gibt es auch auf der Videoplattform Youtube zu sehen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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