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Mühlenbach Nervennahrung für den Kindergarten

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Im Mühlenbacher Kindergarten wurde die Zeit der Corona-Zwangspause unter anderem genutzt, um die Räumlichkeiten und auch die Spielgeräte im Außenbereich auf Vordermann zu bringen. Bürgermeisterin Helga Wössner (Bildmitte) bedankte sich mit einem Korb voll Süßem bei Kindergartenleiterin Elisabeth Schäfer (ganz li) und ihrem Team.Foto: Störr Foto: Schwarzwälder Bote

Mit einem ganzen Korb voll süßer Nervennahrung hat Mühlenbachs Bürgermeisterin Helga Wössner das Kindergarten-Team überrascht. Damit bedankte sie sich bei den 15 Erzieherinnen für deren Leistung in den vergangenen Wochen.

Mühlenbach. "Gerade in Verbindung mit dem Kindergarten-Team trifft der Ausspruch von Helmut Schmidt zu, der einmal gesagt hat: ›In der Krise beweist sich der Charakter‹", schickte Helga Wössner voraus. Alle seien am Anschlag, alle würden viel Arbeiten, man habe noch nie so viel miteinander telefoniert und abgesprochen wie in den vergangenen Wochen.

Dafür richtete die Bürgermeisterin ein großes Dankeschön an die Erzieherinnen, die während ihrer Dienstbesprechung überrascht wurden.

Kindergartenleiterin Elisabeth Schäfer bedankte sich: "In der Not lernt man seine Freunde kennen – die vergangenen Wochen haben uns zusammen geschweißt." Die Nervennahrung käme gerade recht, jeder Tag biete neue Überraschungen hinsichtlich der Vorschriften und Anforderungen. Bisher habe alles hervorragend geklappt, weil die Kolleginnen ihre Arbeitszeiten so gelegt hätten, dass die Kinder optimal betreut wären.

Weniger optimal laufe die teilweise Öffnung des Kindergartens im reduzierten Regelbetrieb. "Wir wussten schon länger, dass ab dem 18. Mai der reduzierte Regelbetrieb kommen sollte. Wir wären auch bereit gewesen. Es ist schade, dass wir jetzt doch noch länger warten müssen", bedauerte Helga Wössner.

Mit einem Info-Brief wandte sich der Kindergarten am Montag dann an die Eltern, um zu erklären und die Neuerungen vorzustellen. "Da der Rahmen für eine entsprechende Regelung innerhalb der geänderten Corona-Notverordnung erst vor zwei Tagen notverkündet wurde, ist es uns leider erst möglich, ab dem 25. Mai 2020 zu starten", ist dort zu lesen.

Unter strengen Auflagen dürfte stets maximal die Hälfte der Kinder einer Gruppe anwesend sein, weshalb jedem Kind seine individuelle Betreuungszeit zugeordnet wurde. Somit wird jedes Kind im reduzierten Regelbetrieb an zwei Wochentagen für jeweils drei Stunden in den Kindergarten gehen können. Die Bring- und Abholzeiten wurden entzerrt, eine verbindliche Anmeldung der Kinder ist erforderlich.

"Der Betreuungsbedarf im Rahmen der Notbetreuung gemäß Corona-Verordnung kann für alle Einrichtungen weiterhin über den Antragsweg beim Rathaus Mühlenbach oder über den Kindergarten beantragt werden", steht weiter zu lesen.

Die Eltern bringen künftig ihre Kinder über den Hof an die jeweilige Gruppen-Außentüre, übergeben es dort an die Erzieherin und holen es später auch wieder dort ab. "Die Eltern betreten keinesfalls des Kindergarten", lautet die Vorschrift im Elternbrief.

Den Eltern wird es freigestellt, ob dem Kind ein Mund-Nasen-Schutz angelegt wird. Das Vesper sollte bereits zuhause mundgerecht zubereitet und bei älteren Kindern so verpackt sein, dass es selbstständig geöffnet werden kann. Einen Obst- und Gemüseteller wird es im Kindergarten vorerst nicht geben, auch fallen Projekte wie die Waldwoche flach.

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