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Mühlenbach Nachbarschaftsverein im Gespräch

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Bürgermeisterin Helga Wössner (rechts) stellte den Teilnehmern des Familientreffs die Aufgabe, Stärken und Schwächen der Gemeinde aufzuschreiben. Foto: Lübke Foto: Schwarzwälder Bote

Die Gemeinde Mühlenbach hat erstmals zum Familientreff eingeladen. Bürgermeisterin Helga Wössner diskutierte mit den Teilnehmern Themen wie einen Kinder-Fahrdienst und Nachbarschaftshilfe.

Mühlenbach (red/lüb). Den Anstoß für das Familientreffen habe der örtliche Bauerntreff gegeben, zu dem Ende September etwa 40 Interessierte gekommen waren. "Diese Veranstaltung ist sehr gut angekommen. Unser Ziel ist der ständige Austausch, auch mit den Familien", so die Bürgermeisterin. Zur Premiere des Familientreffs folgten allerdings nicht viele Einwohner der Einladung ins Rathaus. Wössner begrüßte sechs Teilnehmer, darunter lediglich einen Mann.

"Es gibt kein Thema, was derzeit besonders brennt. Ich habe keine Beschwerden zur Familienfreundlichkeit der Gemeinde gehört", sagte Wössner. Dass es trotzdem einige Kritikpunkte und Anregungen zu besprechen gab, zeigte sich im Ergebnis der beiden Aufgaben, die die Bürgermeisterin den Teilnehmern stellte.

Zunächst sollten die Anwesenden die, aus ihrer Sicht, Stärken und Schwächen der Gemeinde zusammentragen. Als Stärken wurde beispielsweise das große Vereinsumfeld, die Zusammenarbeit zwischen den Generationen, die Kooperation mit Betrieben sowie die vor Ort nahe gelegene Schule und Gemeindeverwaltung genannt. Auch eine gute Nachbarschaftshilfe wurde der Gemeinde bescheinigt, allerdings wurde diskutiert, wie lange dieses Engagement noch anhält. "Die Hilfe des Einzelnen nimmt ab. Ein Nachbarschaftsverein wie in Fischerbach könnte auch in Mühlenbach nützlich sein", meinte Wössner.

Als Schwächen des Orts wurden unter anderem genannt, dass es keinen Metzger, wenig Gastronomie, einen schwachen ÖPNV sowie keine Ferienbetreuung gebe. Da abends keine Busse mehr fahren, betonten die Teilnehmer, dass beispielsweise ab 19.40 Uhr ein Kinder-Fahrdienst bereitstehen sollte.

Als zweite Aufgabe sollten die Teilnehmer ihre Wünsche konkretisieren. Sie wünschten sich unter anderem von der Politik, das Bauen im Außenbereich der Gemeinde bürokratisch einfacher zu gestalten, Bauplätze für bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen, Themenpfade anzubieten oder den ÖPNV beispielsweise stündlich zu takten. "Diese zusammengetragenen Punkte sehe ich als Arbeitsauftrag für uns als Verwaltung", hielt Wössner zum Ende des ersten Mühlenbacher Familientreffs fest.

Der Mühlenbacher Familientreff soll zukünftig einmal im Jahr stattfinden. "Bei Brandthemen ist auch ein Extra-Treffen möglich", so Wössner.

Ihre Redaktion vor Ort Hausach

Charlotte Reinhard

Fax: 07832 9752-15

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