Ehemalige Meisterspielerinnen und Spieler trafen sich beim „Come Together“ im Zelt zum Frühschoppen. Foto: Fahrland

Das Mühlbachpokalturnier sorgte am Wochenende für beste Laune auf und neben dem Fußballplatz.

Auch die Tage zwei bis vier beim traditionsreichen 49. Mühlbachpokalturnier waren geprägt von spannenden Begegnungen auf dem Spielfeld und einem stimmigen Gesamtpaket, das die TSG Wittershausen als Gastgeberin geschnürt hatte.

 

Während in der Vorrunde bis Sonntagmittag auf dem Platz ambitioniert um Punkte und Siege gekämpft wurde, war auch am Spielfeldrand sowie mit abendlicher Live-Musik und Barbetrieb viel geboten. Das großzügige Gelände mitten im Grünen wurde zum gesellschaftlichen Treffpunkt für Spieler, Fans und Gäste.

Tolle Bands

Mit Unterstützung von Tim Geiser von Nightfire Events hatte man zwei erfahrene Rock- und Partybands engagiert. Powerage aus dem fränkischen Fürth zählen zu den Top Ten der deutschen Bikerbands. Die höchst sympathischen Rocker lieferten am Freitagabend eine professionelle, schweißtreibende Show, bei der rasante Percussion- und Gitarrensoli sowie gefühlvolle Rockhymnen und Balladen wie Robbie Williams‘ „Angels“ nicht fehlen durften.

Nicht alle Gäste fanden sich im Zelt ein, sondern blieben zum Teil beim Bierbrunnen oder einem lauschigen Plätzchen im Freien hängen. Die Band, die deutlich mehr Zulauf verdient gehabt hätte, nahm es mit Humor und interagierte mit den Fans vor der Bühne, die auf ihrer Wellenlänge lagen.

Im Zelt war die Hölle los. Foto: Fahrland

Die Party- und Coverband Mc Sunday lebte am Samstag nach der Devise „Let me entertain you“, forderte jede Menge Publikumsbeteiligung ein und erzielte die bis dato besten Besucherzahlen im Festzelt.

Come Together

Da sich eine Sängerin und mehrere Musiker als Leadsänger abwechselten, hatten sie ein vielseitiges Repertoire auf Lager. Die Konzertgänger erwiesen sich von „Metallica“ über „Tote Hosen“ und „Die Ärzte“ bis Tina Turner, Nena und Münchener Freiheit als äußerst textsicher und feierten gut gelaunt in die Nacht hinein. Auch Anhänger vom Maifest Wiesenstetten waren dabei, wo die Band seit ihrem Comeback 2022 schon viermal auftrat.

Zum „Come Together“ beim sonntäglichen Frühschoppen waren wie bereits bei der letzten Turnierausrichtung 2015 alle Meisterspielerinnen und Meisterspieler eingeladen, die je mit einer TSG-Mannschaft einen Meistertitel errungen haben. Wie Vorstandssprecher Thomas Kräutle bei der Begrüßung erklärte, habe man diese charmante Idee von Frank Schulz gerne wieder aufgegriffen, um sich in dieser Runde erneut zu treffen. Die Zeitreise reichte zurück bis in die Saison 1963/64.

Gegenseitige Hilfe funktioniert

Mit Arbeitsdiensten waren die TSG-ler auswärts in Vorleistung gegangen und konnten nun auf die Hilfe der NZ Herrenzimmern, der NZ Bochingen und des MV Lyra Wittershausen zählen.

Einziger Wermutstropfen für die TSG Wittershausen: Nach dem Unentschieden gegen den SV Bergfelden vom Auftaktspiel gewann die Mannschaft zwar das zweite Match gegen den VfR Sulz 3:1, musste sich aber der SpVgg Bochingen 0:2 geschlagen geben.

In der Tabelle belegt die TSG in der Gruppe B Platz 3 mit 4 Punkten und 5:5 Toren und ist ausgeschieden. Sport-Vorstand Robin Kräutle nahm es sportlich und meinte, „wir werden uns nun voll und ganz darauf konzentrieren, weiterhin gute Gastgeber zu sein.

In diesem Punkt durften die Verantwortlichen schon viel Lob entgegennehmen. Anderthalb Jahre Vorbereitungszeit hatten sich definitiv gelohnt.