Das beliebte Spektakel am Pflingstberg stand im Fokus der Hauptversammlung des Vereins. Bei der kommenden Ausgabe werden zwei alte Klassen wiederbelebt.
Vor der Versammlung besuchten die Motorsportler gemeinsam eine Messe für verstorbene Mitglieder des MSC. Im Anschluss eröffnete Vorsitzender Marco Zehnle die Versammlung und begrüßte Mitglieder, Gäste, Gemeinde- und Vereinsvertreter. Dabei wurde den verstorbenen Mitgliedern noch einmal mit einer Schweigeminute gedacht.
In seinem Jahresrückblick ging Zehnle auf zahlreiche Termine mit dem ADAC und Regionalklubs ebenso ein wie auf die Teilnahme an Veranstaltungen von Ortsvereinen. Auch fanden übers Jahr Termine und Begehungen mit den neuen Eigentümern des Pflingstbergs statt. Auf diesem Gelände darf der Verein bereits seit 1963 seine Events beziehungsweise seine Rennwochenenden veranstalten.
Etwas ausführlicher wurde laut Pressemitteilung der Vereins über das Rennwochenende vom 4 bis 6. Juli berichtet. Die Renndisko, die den Auftakt des Wochenendes einläutete, war demnach sehr schlecht besucht. Sehr viel besser waren die Rahmenbedingungen an den beiden Renntagen, die allerdings nicht den Ausgleich schaffen konnten. Das Starterfeld war nur etwa halb so groß wie in den Vorjahren. Dies lag letztlich an zwei Parallelveranstaltungen in Baden-Württemberg, die unglücklicherweise auf das gleiche Wochenende gelegt wurden, wie es in der Mitteilung des Vereins heißt.
Es folgte der Bericht des Sportleiters Jürgen Geiger. Dieser berichtete ebenfalls vom Rennwochenende, das mit inzwischen eingespielten Teams veranstaltungstechnisch sehr gut verlaufen sei. Ebenso sprach er von der Teilnahme von Fahrern des Vereins an verschiedenen Meisterschaften in und außerhalb Baden-Württembergs. Aktuell fahren fünf Jugendfahrer und 14 aktive Erwachsene für den MSC.
Im Anschluss gab Schatzmeister Reinhold Singler einen Einblick in das vergangene Geschäftsjahr. Trotz der schlecht besuchten Disko, geringeren Zuschauerzahlen und einer Vielzahl kleinerer und größerer Ausgaben wurde – auch Dank vieler treuer Sponsoren – am Ende ein kleiner Gewinn verbucht. Vorschläge und Anträge auf der Sitzung waren eine Vorverlegung des Trainingsbetrieb auf März bis September, effektivere Plakat- und Bannerwerbung im Umkreis und eine Satzungsänderung: Mitglieder sollen Jahres-Infos künftig per E-Mail erhalten.
Event soll im Juni in die nächste Runde gehen
Zudem wurde eine Vorschau zum Motocross präsentiert. Dieses soll voraussichtlich am 20. und 21. Juni stattfinden – mit alten Ideen und neuem Konzept. Entgegen verschiedener Medienberichte soll das Konzept des Rennwochenendes als Ergänzung zu der jahrzehntelangen Partnerschaft zu ADAC und DMSB (Deutscher Motor Sport Bund) verstanden werden, wie der Verein mitteilt.
Der MSC hat sich demnach nach schwierigen Terminfindungen und rückläufigen Zuschauerzahlen entschieden, zwei alte Klassen wiederzubeleben: zum einen eine Klasse mit Seitenwagen (letztmalig 1989) und den europaoffenen Alemannen-Pokal mit attraktiven Preisgeldern. Daneben gibt’s wie gehabt den BW-Pokal und am Samstag die fünf BW-Jugend-Klassen.
Dankesworte gab’s von Stefan Ohnemus von der Gemeinde, Stefanie Wohlgemut vom DRK und Silvan Zehnle von der Vereinsgemeinschaft.
Wahlen und Ehrungen
Wahlen:
Die Neuwahlen der halben Vorstandschaft ergaben folgendes Ergebnis: Stellvertretender Vorsitzender ist Alexander Offenburger, Schatzmeister Reinhold Singler. Schriftführer ist Philipp Zehnle (neu), fürs Fahrerlager zuständig ist Adriano Lichtenberg. Leiter der Streckensicherung ist Silvan Zehnle, für den Festbetrieb zeichnet Kai Bräutigam verantwortlich, Beisitzer ist Manuel Rösch (neu). Rainer Randack wird wieder kommissarisch die Pressearbeit rund ums MX übernehmen.
Ehrungen:
Geehrt wurden die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Sabrina Geiger (vier Jahre), Johannes Neumaier (20 Jahre) und Joachim Kürz (28 Jahre). Weitere Ehrungen gab’s für die Mitglieder Sabine Hänsle (25 Jahre) und Anton Göppert (50 Jahre).