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Mountainbike UCI: Van der Poel setzt ein Zeichen

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Mathieu van der Poel jubelt. Er hat Lars Forster im Zielsprint distanziert. Foto: Küstenbrück

Mit den Short-Track-Rennen haben die Mountainbiker am Freitag in Albstadt die Weltcup-Saison im olympischen Cross-Country eröffnet. Die ersten Sieger heißen Mathieu van der Poel und Kate Courtney.

Er ist seiner Favoritenrolle doch noch gerecht geworden, Mathieu van der Poel, der im Frühjahr den Straßenklassiker Amstel Gold Race gewonnen hatte; nun schlug er auch im Short-Track in Albstadt zu und wiederholte seinen Erfolg aus dem Vorjahr. Nach neun Runden gewann er in 20:28 Minuten vor Europameister Lars Forster und Weltmeister Nino Schurter, beide aus der Schweiz, und schnappte sich schon mal 125 Punkte für die Weltcup-Gesamtwertung.

Zunächst in der Verfolgergruppe gefangen, strampelte sich van der Poel frei, zündete gut zwei Runden vor Schluss den Turbo und setzte sich an die Spitze. Zwar zog Schurter – der Schweizer hatte das Rennen über weite Strecken kon­trolliert – in der Schlussrunde noch einmal an van der Poel vorbei, doch der konterte vor dem "Deep Hole" und verteidigte die Top-Position bis ins Ziel. "Es war hart, nach vorne zu fahren. Ich freue mich, dass ich gewonnen habe, aber im Hinblick auf das Rennen am Sonntag bedeutet dieser Sieg überhaupt nichts", sagte van der Poel. Schurter war mit Platz drei, vielmehr jedoch mit seiner Form zufrieden: "Ich hatte super Beine, mein Plan war, vorne mitzufahren. Ich habe zwar attackiert, allerdings eine Runde zu früh", so Schurter. Bester Deutscher war der Kirchheimer Manuel Fumic auf dem 18. Rang. "Momentan ist einfach nicht drin, dass ich harte Angriffe mitgehen kann. Ich hätte trotzdem nicht gedacht, dass es so gut geht." Fumic startet am Sonntag somit aus der dritten Startreihe. Denn die 24 Besten des Prologs werden dann aus den vorderen drei Startreihen loslegen.

Hier gibt es unser Video zum Short Track der Frauen

Bei den Frauen setzte sich Weltmeisterin Kate Courtney nach acht Runden im Sprint gegen die Weltranglistenerste Jolanda Neff aus der Schweiz in der Zeit von 21:05 Minuten durch. Dahinter landete Kathrin Stirnemann (Schweiz). Annika Langvad (Dänemark), die 2018 den Short-Track in Albstadt gewonnen hatte, belegte Rang sechs; beste Deutsche war Elisabeth Brandau (Schönaich), die das Feld lange Zeit angeführt hatte, auf Platz 8. Nadine Rieder (Sonthofen) belegte Platz zwölf

Im Hinblick auf das Rennen am Sonntag nur Halbgas zu fahren, kam für US-Amerikanerin Cortney nicht in Frage. "Ein Rennen ist ein Rennen. Es war super spannend und von der Taktik geprägt. Der Kurs ist genial, weil es sehr auf die Physis ankommt, und das sorgt für Spannung", sagte die Weltmeisterin, die am Sonntag im Trikot der Weltcup-Führenden startet. Einen Platz in der ersten Startreihe sicherte sich auch Brandau. "Damit hätte ich nicht gerechnet. Ich habe gut gearbeitet, weil ich keine Lust auf ein Ziehharmonika-Rennen hatte. Ich bin mal gespannt, was das für den Sonntag bringt. Früher musste ich mich in Albstadt immer aus einer hinteren Reihe vorarbeiten", so Brandau.

So geht’s weiter

Das erste Cross-Country-Weltcup-Rennen des Jahres bestreiten am Samstag die U23-Herren (14.30 Uhr), danach folgen die E-Biker. Am Sonntag herrscht dann Hochbetrieb im Albstädter Bullentäle mit den Rennen der U23-Damen (9 Uhr), der Elite-Frauen (11.20 Uhr) und der Elite-Herren (14.35 Uhr).

Ihre Redaktion vor Ort Albstadt

Karina Eyrich

Fax: 07431 9364-51

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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