Die Fahrer lieferten sich beim Mountainbike-Cup in St. Georgen spannende Verfolgungsjagden. Foto: Stephan Hübner

Rund 200 Nachwuchsfahrer starteten am Samstag beim Schwarzwälder ADAC Mountainbike-Cup in St. Georgen und bewältigten anspruchsvolle Trails.

Spannende Rennen die Kraft, Geschicklichkeit und Ausdauer forderten bewältigten etwa 200 Teilnehmer beim Schwarzwälder ADAC Mountainbike-Cup.

 

Ausgetragen wurde die Veranstaltung zum sechsten Mal vom Radsportverein St. Georgen, der schon seit einigen Jahren an der Serie beteiligt ist, wie Schriftführer Patrick Rettenmeier berichtete. Das Einzugsgebiet für den aus insgesamt acht Rennen bestehenden MTB-Cup sei relativ groß. In der Vergangenheit habe man schon Fahrer nicht nur aus ganz Baden-Württemberg, sondern auch aus der Schweiz und aus Frankreich begrüßen dürfen.

Für die Teilnehmer im Alter von neun bis 19 Jahren waren diverse Routen unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade ausgeschildert worden. Die Trails des Cross-Country-Rennens gerade im Wald seien dabei durchaus herausfordernd, so Rettenmeier. Neben dem regulären Mountainbike-Cup gab es für die jüngeren Teilnehmer einen gesonderten Wettbewerb, bei dem auf einem Technikparcours Hindernisse verschiedenster Art zu bewältigen waren. Entlang den Strecken wurden die Teilnehmer von begeisterten Zuschauern angefeuert.

Rennen bedeutet für den Verein großen Aufwand

Für beide Wettbewerbe erfolgte noch am selben Tag die Siegerehrung. Ähnlich wie bei der Tour de France gab es für den Gesamtführenden bei den Älteren ein Trikot, das dann beim nächsten Rennen getragen werden muss.

Für den 100 Mitglieder zählenden Radsportverein bedeutete der Cup einigen Aufwand. So waren etwa 80 Personen den ganzen Tag über rund ums Roßbergstadion bei der Gästebetreuung, Verköstigung, als Streckenposten oder bei der Zeitnahme aktiv.

Auf dem vor einigen Jahren geschaffenen Bikeparcours fand ein separater Wettbewerb statt. Foto: Stephan Hübner

Die Vorsitzende Claudia Rombach sprach den Ehrenamtlichen, darunter viele ehemalige Radrennfahrer des Vereins, ausdrücklich ihren Dank aus. Auch wäre der Cup ihr zufolge ohne einige lokale Sponsoren gar nicht zu bewältigen. Die Bergwacht, ein professioneller Rennkommentator, Kommissäre des badischen Radsportverbands und die digitale Rennauswertung durch einen externen Anbieter müssten finanziert werden.

Laut Rombach entwickelt sich der Verein als solches sehr gut. Für die erweiterte Vorstandschaft habe man jüngere Leute gewinnen und so zum Beispiel Angebote für Ausfahrten ausbauen können, so dass es auch schon gemeinsame Touren an den Kirnbergsee gab.

Kinder ab fünf Jahren sind im Verein aktiv

Das Trainerteam wurde ebenfalls ausgebaut, und so gibt es mittlerweile schon Gruppen für Kinder ab fünf Jahren, die regelmäßig auf dem vereinseigenen Parcours oder dem Wald beim Stadion Geschicklichkeit, Balance oder Ausdauer üben.

Die Älteren bilden laut Rettenmeier Renngemeinschaften, die teilweise auf nationaler und internationaler Ebene bis hin zum Weltcup unterwegs sind.