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Motto: "Wer fotografiert, hat mehr vom Leben"

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Von Jean-Philippe Naudet

Gutach. Fotos zum Thema "Momente" stellen acht Fotografen der Fotogruppe der Naturfreunde Hornberg derzeit im Gutacher Museum Hasemann-Liebich aus. Zur Vernissage und damit 24. Ausstellung des Kunstvereins Hasemann-Liebich begrüßte Ansgar Barth über 70 Gäste. "Die Vielseitigkeit des künstlerischen Schaffens zeigt sich an der Arbeit des Kunstvereins," betonte der Vorsitzende des Museums.

Nach einer ersten Fotoausstellung mit Elena Smith unter dem Motto "mit der Kamera gemalt" im vergangenen Jahr waren die Erwartungen bei der Fotogruppe der Naturfreunde Hornberg groß. Die acht teilnehmenden Fotografen haben sie mit ihrer eindrucksvollen Präsentation nicht enttäuscht.

Alfred Stieglitz, Sohn des deutschen Auswanderers, Fotografen – und Hasemanns Freund – Edward Stieglitz hatte in den 1880er Jahren in New York die Fotografie bereits zur Kunst hervorgehoben. Bürgermeister Siegfried Eckert betonte die Vielseitigkeit der Fotografie heute: Sie soll Lebensspuren hinterlassen, neue Welten erschließen sowie Unbekanntes im Bekannten entdecken und schöne Momente festhalten. Für Gotthard W. Kassner, Vorsitzender der Fotogruppe der Naturfreunde Hornberg, war die Freude auf die "eindrucksvolle Präsentation" groß. Seit 1975 probieren die Mitglieder des Vereins alle Techniken der Fotografie aus. Wie eine Art Philosophie leben sie ihre Kunst unter dem Motto der jetzigen Ausstellung "Wer fotografiert, hat mehr vom Leben".

Die Ausstellung erhält ihren besonderen Reiz von der Neben- und Gegenstellung verschiedener Sensibilitäten und Fototechniken. Hans Baumann, übrigens als "Motor der Ausstellung" von Kassner gelobt, hält Momente und Stimmungen mit der Kamera fest – Landschaftsmotive wie Ansichten in der Familie. Für Maria Bitzenberger stehen die Menschen im Mittelpunkt ihres Wirkens. Gotthard W. Kassner mag die Details der Fotografie, bei denen die Natur im Fokus bleibt. Jürgen Kirschbaum greift seine Motive aus der Umgebung – Menschen und Tiere. Annkatrin Kury widmet sich technischen Experimenten, während Frank Reichenbach sich auf Formen der Technik und der Architektur konzentriert.

Bei Jürgen Schlüter stehen die Reisefotografien im Mittelpunkt, die als Geschichten in Sound-Präsentationen auf höchstem Niveau weiter verarbeitet werden. Kurt Wagner setzt dagegen auf die Bergfotografie.

Sie alle haben eine Ausstellung auf hohem Niveau zusammengestellt. Die Vernissage wurde musikalisch begleitet von Tanja Burg und Susanne Gessner (Gesang) und Inessa Schwidder (Klavier) unter der Leitung von Regine Bessei.

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