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Motorsport Jochen Hahn zum fünften Mal Europameister

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Jochen Hahn holte sich den fünften Europameisterschaftstitel seit 2011. Foto: Hahn Racing

Bei herrlichstem Spätsommerwetter holte sich Iveco-Pilot Jochen Hahn aus Altensteig beim 7. und vorletzten Lauf zur Truck-Racing-Europameisterschaft der FIA auf dem Circuit Bugatti in Le Mans schon vorzeitig seinen fünften Europameistertitel.

Damit schloss der Altensteiger zur Truck-Racing-Legende Steve Parrish aus England (Europameister 1990, 1992, 1993, 1994 und 1996) auf. In Le Mans stand Jochen Hahn nach drei der vier Rennen auf dem Podium, einmal wurde er Vierter.

Mit seiner Teamkollegin bei "Die Bullen von Iveco Magirus", Steffi Halm im Schwabentruck-Iveco, machte der neue Champion aus dem Truck-Racing-Festival in Le Mans – neben den vier Rennen der FIA ETRC gab es auch noch vier Rennen der französischen Meisterschaft – ein Iveco-Freudenfest. Schließlich konnte der italienische Nfz-Hersteller neben dem überlegenen Gewinn des Fahrertitels auch den ebenso überlegenen Sieg in der Teamwertung feiern.

Das Rennwochenende in Frankreich begann so ganz nach dem Geschmack von Jochen Hahn. In der SuperPole der Top-Ten hatte er locker Startplatz zwei herausgefahren. MAN-Pilot Sascha Lenz lag neben ihm auf der Pole. Beim Start nutzte Lenz seinen Vorteil, übernahm sogleich die Führung, kam in einer langen Kurve dann aber etwas weit nach außen. Jochen Hahn nutzte die offene Lücke und setzte sich an die Spitze. Anschließend enteilte das Führungsduo schnell seinen Verfolgern, die sich in kleinen Scharmützeln beinahe aufrieben. Völlig unbedrängt fuhr der Altensteiger vor Sascha Lenz seinen ersten Sieg an diesem Wochenende nach Hause. Der Ungar Norbert Kiss (Mercedes) holte sich den dritten Podiumsplatz.

Im zweiten Tagesrennen hatte Iveco-Markenkollege André Kursim – auf einem Hahn-Kunden-Renntruck – infolge der umgekehrten Startaufstellung die Pole. Kursim ging auch gleich in Führung; gefolgt von Steffi Halm und MAN-Pilot René Reinert. Schon in der ersten Runde war der Engländer Jamie Anderson (MAN) an einer höchst prekären Stelle im Kiesbett stecken geblieben. Nach einem Gerangel rauschte auch Reinert durchs Kiesbett und musste anschließend mit einem Plattfuß aufgeben. Jochen Hahn war zwar auch betroffen,hatte die Situation ziemlich unbeschadet überstanden, kämpfte sich Runde für Runde weiter vor und wurde schließlich als Viertplatzierter abgewunken.

Beim Team Hahn Racing ging man den Sonntag ganz entspannt, dafür aber auch höchst konzentriert an. Schon in der SuperPole ließ Jochen Hahn nichts anbrennen. In einem extrem spannenden Qualifying holte er sich den ersten Startplatz vor Sascha Lenz. Der schärfste Widersacher von Jochen Hahn im diesjährigen Titelkampf, Buggyra-Pilot Adam Lacko aus Tschechien, hätte nun mindestens acht Punkte mehr holen müssen als der Altensteiger, um dessen vorzeitigen Titelgewinn noch zu verhindern. Doch dazu hätte Jochen Hahn in diesem Rennen schon ausfallen müssen.

Alles sprach also dafür, dass Jochen Hahn seinen fünften Titel schon nach diesem Rennen würde feiern können. Der Iveco-Pilot enttäuschte sein Team und seine Fans nicht: Er setzte sich gleich an die Spitze und wie schon am Vortag fuhr das Duo Hahn/Lenz ganz überlegen die Plätze eins und zwei nach Hause.

Im Schlussrennen fiel die Poleposition an den englischen MAN-Piloten Ryan Smith. Jochen Hahn dagegen ging das Rennen höchst entspannt an, einfach in der Gewissheit, egal was auf der Piste auch passieren würde, ihm konnte jetzt niemand mehr dazwischenfunken. So war er am Ende mit dem dritten Platz hinter seinem spanischen Dauerrivalen Antonio Albacete und Smith höchst zufrieden.

Anschließend meinte Jochen: "Das war ein Rennwochenende so ganz nach meinem Geschmack. Ich bin schon immer gern in Le Mans gefahren. Diese ganze Atmosphäre, dieses Fluidum, das übt irgendwie eine ganz besondere Wirkung aus. Dann kommt eben so etwas heraus, wie dreimal Podium in vier Rennen, darunter zwei Siege in den punktereicheren ersten Tagesrennen. Dann auch noch schnellste Rundenzeiten in allen vier Rennen – und vorzeitig schon den Titel in der Einzelwertung und zusammen mit Steffi und Schwabentruck im Teamchampionat gewonnen."

"Wir danken all unseren Partnern und gerade auch Iveco. Man hat uns vor zwei Jahren das Vertrauen geschenkt, und wir haben jetzt die in uns gesetzten Hoffnungen erfüllt. Ich freue mich jetzt unheimlich auf das Finale in Jarama. Das werde ich noch lockerer angehen als dieses Wochenende hier. Wir haben unser Ziel ja schon erreicht."

Das Finale auf dem Circuito del Jarama nördlich von Madrid geht schon an diesem Wochenende über die Bühne.

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