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Motorsport Hahn-Racing nutzt Zwangspause für Tests

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Jochen Hahn freut sich darauf, mit seinem aufgerüsteten Fahrzeug in die Saison starten zu können. Foto: Team Hahn-Racing

Truck-Rennen fanden in diesem Jahr bislang nicht statt, und sämtliche Festivals wurden abgesagt. Das Team Hahn-Racing widmete sich in den vergangenen Wochen mehreren Tests und nutzt die Zeit, bis es im August mit sechs Rennterminen losgehen soll, für intensive Vorbereitungsarbeiten.

Rund um die Werkstatt des Team Hahn-Racing in Egenhausen herrscht immer Betrieb. Auch in den vergangenen Wochen, seit das Coronavirus kursiert, standen Umbaumaßnahmen an den Trucks auf dem Plan und Tests, die seit Ostern an verschiedenen Standorten, wie im thüringischen Obermehler oder bei Ulm, durchgeführt wurden.

Im Truck-Racing finden keine Geisterveranstaltungen statt

Da bislang aber keine Rennen stattfinden konnten, war Kurzarbeit aus Sicht von Jochen Hahn unumgänglich. "Wir sind abhängig von den Zuschauern, und im Truck Racing finden keine Geisterveranstaltungen statt", erklärt der sechsfache Europameister. Trotzdem sieht er die momentane Situation als einen "geschenkten Zeitpuffer", der ihm und seinem Team viele Möglichkeiten für eine intensive Vorbereitung auf die ab dem Sommer geplanten Renntermine eröffne. "Wir können vielen erproben, beispielsweise rund ums Fahrwerk, was sonst gar nicht möglich gewesen wäre", gewinnt er der Pause durch Corona auch eine gute Seite ab.

Re-Start im August

Zwei Rennen, im April und Mai, sind abgesagt worden, zwischen August und November sollen dann von insgesamt acht Rennwochenenden immerhin sechs ausgetragen werden. Gänzlich gestrichen wurden der Truck-Grand-Prix am Nürburgring und das Rennen auf dem Slovakiaring. Losgehen soll es Ende August auf dem Autodrom im tschechischen Most, das Finale ist für den 14. und 15. November an der italienischen Adria, in Misano, geplant.

Auch Jochen Hahns Sohn Lukas soll ein Rennen fahren, geplant ist sein Start in Most.

Jochen Hahn ist optimistisch für die verkürzte Saison und freut sich auf sein Fahrzeug, das er gerne als "Sahnestück" betitelt. Es wurde in den Wintermonaten auf die neueste LKW-Generation umgebaut. Er hofft, gemeinsam mit seinem Team, gut durch die schwierige Zeit zu kommen, in der viele Gespräche mit den Sponsoren geführt werden mussten. "Dank staatlicher Hilfe kommen wir bisher durch, aber haushalten ist gerade jetzt sehr wichtig", sagte der mehrfache Europameister. Durch die Absagen der Rennwochenenden schlagen die Einbußen stark zu Buche.

Jochen Hahn und seine Frau Diana, Geschäftsführerin des Hahn-Racing-Teams, hoffen darauf, gesund zu bleiben, dass die Lebensfreude wieder zurückkehrt und nicht zuletzt der Spaß am Fahren erhalten bleibt. "Wir müssen viel mehr organisieren, um die coronabedingten Regeln zu erfüllen – trotzdem wachsen wir an dieser Situation und hoffen, bald wieder gute Zeiten genießen zu dürfen", sagt Hahn.

Die FIA European Truck Racing Championship (ETRC)hat für die rennfreie Zeit bis zum verspätet geplanten Start der Rennwochenenden digitale Rennen angeboten. Daran beteiligt sich Europameister Jochen Hahn jedoch nicht.

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