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Motorsport Formel 1: Der Notkalender steht

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Lewis Hamilton könnte Michael Schumachers Rekord einstellen. Foto: Rycroft

Jetzt ist es offiziell: Die Formel 1 wird mit fast viermonatiger Verspätung auf dem Red Bull Ring in Österreich in die Corona-Saison 2020 einsteigen.

Die Motorsport-Königsklasse veröffentlichte den Notkalender für acht Rennen in Europa bis Anfang September, nachdem die Pandemie für einen Zwangsstillstand gesorgt hatte und die ersten zehn Rennen abgesagt oder verschoben worden waren.

Der Hockenheimring taucht in dem Plan nicht auf. Zuletzt hatte es Überlegungen und Gespräche über einen möglichen Ersatz-Grand-Prix dort gegeben. Ob dieses Modell nun für dieses Jahr ganz aus dem Rennen ist, bleibt noch offen.

Los geht es am 5. und 12. Juli in Spielberg mit einem Doppel-Auftakt – Zuschauer werden nicht erlaubt sein. Am 19. Juli folgt ein Ungarn-Geisterrennen auf den Hungaroring, ehe vom 2. August an mit zwei Rennen in Silverstone und einem in Barcelona der nächste Dreierpack an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden angesetzt ist. Wie auch im eigentlichen Rekord-Kalender mit 22 Grand Prix geplant, wird am 30. August im belgischen Spa-Francorchamps gefahren, am 6. September bleibt es beim Ferrari-Heimrennen in Monza.

Insgesamt will die Rennserie 15 bis 18 Rennen absolvieren und die Saison im Dezember beenden. Bis wann die Übersee-Rennen angesetzt sein sollen, darüber gab es keine genauen Angaben. Geschäftsführer Chase Carey hofft, dass nach dem Saisonbeginn ohne Zuschauer die Situation es erlaube, auch wieder mit Fans an den Strecken zu fahren.

Eine wichtige Grundlage für den Saison-Spätstart, nachdem der Auftakt am 15. März in Melbourne wegen eines Corona-Falls beim McLaren-Team abgesagt worden war, ist das Sicherheits- und Hygienekonzept der Motorsport-Königsklasse.

Die Teams dürfen beispielsweise nur maximal 80 Mitarbeiter mitbringen, jeder Rennstall ist in einem separaten Hotel untergebracht. Vor der Einreise müssen sich Fahrer und das restliche Personal auf das Virus testen lassen.

Titelverteidiger Lewis Hamilton von Mercedes kann in diesem Jahr mit einem weiteren WM-Gewinn den Rekord von sieben Triumphen von Michael Schumacher einstellen. Herausforderer Sebastian Vettel wird seine letzten Rennen für Ferrari bestreiten.

Keine Rennabsage bei Corona-Infektion eines Fahrers

Die Formel 1 will sich beim Neustart ihrer Saison auch im Fall einer Corona-Infektion eines Fahrers nicht bremsen lassen. «Wir werden Abläufe so gestalten, dass die Diagnose einer Infektion nicht zu einer Absage führt. Wenn ein Fahrer eine Infektion hat, sind Reservefahrer verfügbar», sagte Geschäftsführer Chase Carey in einem Beitrag auf der Internetseite der Formel 1. Die Rennserie will am 5. Juli mit einem Grand Prix im österreichischen Spielberg ihre Saison beginnen.

Der eigentlich geplante Auftakt Mitte März in Australien war wegen der Covid-19-Erkrankung eines Mitarbeiters des McLaren-Teams kurzfristig abgesagt worden. Seither steckt die Formel 1 in der Zwangspause. Inzwischen sei die Motorsport-Königsklasse sehr sicher, «die notwendigen Abläufe und den Sachverstand und die Fähigkeiten zu haben, um eine sichere Umgebung bereitstellen zu können und alle Dinge zu bewältigen, die auf uns zukommen», sagte Carey.

Ein infiziertes Teammitglied müsse in einem Hotel in eine Quarantäne gehen und durch jemand anderes ersetzt werden können. Selbst für den Fall, dass ein Rennstall nicht an einem WM-Lauf teilnehmen könne, würde dies nicht automatisch zur Absage des Rennens führen, versicherte der Formel-1-Chef.

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