Hochzeiten, Geburten und Todesfälle sowie Einsätze der Feuerwehr stehen beispielhaft für das, was in diesem Jahr in der Gemeinde geschehen ist.
Bürgermeister Michael Moser stellte die Statistik des Jahres 2025 vor. Dazu gehörte auch der Dank an alle Mitarbeiter, an den Gemeinderat und an alle Einwohner für deren Engagement. 2025 wurden 14 Eheschließungen gefeiert, im Vorjahr waren es zwölf mehr – gezählt wurden Ehen, bei denen jemand beteiligt war, der hier gemeldet ist. 43 Kinder von Seelbacher Familien kamen im Jahr 2025 zur Welt. Eines davon sogar direkt in Seelbach – im eigenen Zuhause. „Das ist ein schönes und hoffnungsvolles Zeichen für die Zukunft unseres Ortes“, so Moser. Die älteste Einwohnerin durfte in diesem Jahr ihren 99. Geburtstag feiern, die zwei ältesten männlichen Einwohner sind 97 Jahre alt.
Erfreulich sind die Ehejubiläen: 18 Paare feierten ihre Goldene Hochzeit, zehn Paare ihre Diamantene Hochzeit und vier Paare sogar die Eiserne Hochzeit – 65 gemeinsame Jahre. Zudem verzeichnet die Statistik 55 Sterbefälle. Der Vergleich zum Vorjahr ist deutlich – 2024 waren es 33.
Moser nutzte diese Zahlen, um das Zusammenleben in Seelbach ausdrücklich zu würdigen. Der erste Dank galt den Bürgern: „Sie bringen sich ein, begleiten Entwicklungen kritisch wie konstruktiv und unterstützen unsere Arbeit.“ Diese Verbundenheit mit Seelbach sei ein wichtiger Antrieb – „persönlich und für die gesamte tägliche Arbeit der Verwaltung“.
Ein weiterer Dank des Bürgermeisters galt dem Gemeinderat, „für Ihre Unterstützung und für die sachliche, respektvolle, partnerschaftliche und konstruktive Zusammenarbeit“. Alle Entscheidungen prägten die Gemeinde nachhaltig und verdienten große Anerkennung. Das richtete sich auch an alle Mitarbeiter der Verwaltung, des Bauhofs und aller weiteren Bereiche. „Ihre engagierte, verlässliche und oftmals selbstverständliche Mehrarbeit bildet das Fundament für alles, was wir als Gemeinde leisten können.“ Sie alle würden jeden Tag für Seelbach einstehen. „Dafür danke ich Ihnen stellvertretend für alle Bürgerinnen und Bürger“, so Moser.
Zusammenarbeit mit Hilfsorganisationen gelobt
Zuletzt würdigte er alle ehrenamtlich Engagierten, ob in Vereinen, bei der Feuerwehr oder in anderen Organisationen. „Ohne diesen Einsatz wäre eine Gemeinschaft wie unsere kaum vorstellbar.“ Es gab in diesem Jahr insgesamt 51 Einsätze. Besonders herausfordernd sei dabei der zeit- und personalintensive Einsatz rund um das „Öl in der Schutter“ bei der Glatzenmühle gewesen sowie der Einsatz auf der B 415 mit einem abgestürzten Fahrzeug. Hinzu kamen Unwetterschäden und zahlreiche technische Hilfeleistungen.
„Hervorheben möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit verschiedenen Hilfsorganisationen, wie mit unserem DRK-Ortsverein“, so Moser weiter. Dieses Zusammenspiel funktioniere zuverlässig, professionell und vorbildlich. „Mein herzlicher Dank gilt allen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, die jederzeit bereitstehen, um Menschen zu helfen und Werte zu schützen.“
Moser zieht Bilanz
Das Fazit von Moser sah so aus: „Ein Jahr, das geprägt war von gemeinsamer Verantwortung, vielen Begegnungen, intensiven Gesprächen und gemeinsamen Entscheidungen – nicht immer einfach, aber immer mit dem Ziel, das Beste für unsere Gemeinde zu erreichen.“