Eindrücke vom Umzug in Schramberg Foto: Benedikt Wegner

Nach dem Zuberumzug als Vorspiel zur eigentlichen Da-Bach-na-Fahrt gab es am Nachmittag mit dem großen Umzug durch die Innenstadt von Schramberg einen weiteren Höhepunkt.

Im Anschluss an die Da-Bach-na-Fahrt und den Zuberumzug zuvor   ging es nach nur kurzer Pause weiter. Angeführt von den Elferfrauen der Narrenzunft Schramberg startete der große Umzug beim Schlossplatz. 43 Narrenzünfte, Musikvereine, Hexen-, Teufels und weitere Gruppen zogen in einer großen Runde durch die Innenstadt wieder zurück zum Ausgangspunkt.

 
Hexen können auch nett und freundlich sein. Foto: Benedikt Wegner

Viel Spaß hatten die Zuschauer mit den zahlreichen Hexengruppen, die mit allen am Rande des Zuges ihren Schabernack trieben. So wurde viel kratziges Stroh unter Hemden gestopft und auf Köpfe gestreut. Manchen Zuschauern gefiel es und sie forderten die Hexen sogar heraus, die gerne darauf eingingen. Selbst die Kleinsten unter den Zuschauern hatten kaum Angst und wussten schon, wie man mit dem richtigen Aufsagen und Winken vom Hästräger eine Brezel oder Süßigkeiten bekommt. Beliebt waren auch die Hexen- und anderen Gruppenwagen, so sie mitgeführt wurden: Innen gab es bestimmt was Passendes zu trinken und oft Discomusik.

Ohne Musik wäre der Umzug nur halb so schön. Foto: Benedikt Wegner

Klar, dass die Bahnstrecke nach Schiltach ihre Spuren hinterließ: Die Hof AG hatte eine Draisine für die Fahrt nach Schiltach mitgebracht, die Buraclique Aichhalden sogar eine große Lok mit ICE-Wagen samt einem kleinen Molly-Zug. Auch der Alternative Elferrat tauchte auf und irrte auf der Suche nach dem nicht vorhandenen Wohnmobilplatz durch den Zug.

Stadtmusik und Narrenzunft Schramberg mit dem Elferwagen bildeten als Gastgeber des Tages den Schluss des schönen Umzugs. Und weil bei jedem Trekker jeweils zwei Mann bei den Vorderrädern wachsam mitliefen, ist auch trotz Gedränge nichts passiert.