Die Firma Kenk betreibt seit Sonntag das Seelbacher Pflegeheim. Zum Einstand kamen rund 200 Gäste.
Bürgermeister Michael Moser strahlte mit der Sonne um die Wette: „Es ist fast schon zu kitschig“, meinte er beim rasch organisierten Fest zur Übergabe des Pflegeheims, für das die Bedingungen nicht besser hätten sein können.
Zahlreiche Gäste – Bewohner, Angehörige, Passanten – stoppten, um bei Bier oder Sekt, Wurst oder Kuchen zu feiern. Auch aus der Nachbargemeinde Schuttertal reisten einige bei frühlingshaftem Wetter an.
In einer kurzen Ansprache dankte der Rathauschef dem Musikverein Wittelbach, Getränke Kloos und der Metzgerei Weber für die kurzfristige Zusage und die Unterstützung des Fests. „Wir haben alle darauf gewartet. Nach Monaten des Bibberns überwiegt nun die Freude“, so Moser. An den Tischen herrschte ausgelassene Stimmung. „Daumen hoch, dass es weitergeht“, sagte eine „Ur-Seelbacherin“ im Gespräch mit der LZ. Eine andere freute sich, dass die Gelder, mit denen die Caritas beim Bau des Pflegeheims einst unterstützt wurde, im Ort bleiben.
Vor Danksagungen und Glückwünschen kaum retten konnte sich Jonas Kenk. Er beteuerte, dass sich das Pflegeheim tatsächlich wirtschaftlich rentabel betreiben lasse – und will nun anpacken. Eine Herausforderung wird das Personal sein – 40 Prozent der Mitarbeiter sind mit dem Caritasverband nach Ettenheim gewechselt.
Landtagsabgeordnete und Justizministerin Marion Gentges brachte die Bedeutung des Tages auf den Punkt: „Es ist der Beginn einer neuen Zukunft. Alle sind froh, dass es weiterhin gute Pflege im Schuttertal geben wird.“