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Mötzingen Wohnungsnot unter Waldbewohnern

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Rund 25 Helfer übernahmen jetzt die Reinigung der Nistkästen im Wald rund um Mötzingen.Foto: Priestersbach Foto: Schwarzwälder Bote

Die Ortsgruppe Mötzingen-Gäufelden des Naturschutzbundes (Nabu) betreut 250 Nistkästen für Vögel und Fledermäuse in den Wäldern rund um Mötzingen. Wie immer im Herbst steht derzeit die Reinigung der Nistkästen auf dem Programm.

Mötzingen. "Das ist jetzt der richtige Zeitpunkt für die Reinigung der Nistkästen", erläuterte Ralf Willers, stellvertretender Nabu-Vorsitzender, am Rande des ersten Arbeitseinsatzes. So trafen sich am vergangenen Wochenende rund 25 Nabu-Helfer beim Mötzinger Schützenhaus, um die Nistkästen im Waldgebiet rund um Mötzingen zu reinigen.

Kinder machen Hälfte der Teilnehmer aus

Wobei es für Ralf Willers besonders erfreulich war, dass Kinder gut die Hälfte der Teilnehmer ausmachten. In drei Gruppen ging es dann in den Wald – wo allerdings nicht nur Nistkästen gereinigt wurden, sondern nebenher auch noch der eine oder andere Unrat beseitigt.

Trauriger Höhepunkt war dabei die Innenverkleidung einer Autotür, die im Wald entsorgt worden war. "Die Müllentsorgung wollen wir künftig eventuell noch ausbauen, wenn wir sowieso unterwegs sind", machte der zweite Vorsitzende deutlich.

Auffallend war in diesem Jahr vor allem, dass unheimlich viele Siebenschläfer in den Nistkästen auf den verlassenen Nestern der Vögel ihren Nachwuchs zur Welt brachten.

Zu wenig altes Holz verbleibt in Wäldern

Zwar fand Ralf Willers es schön, dass erneut alle Nistkästen genutzt wurden, doch zeige dies eben auch, dass unter den Waldbewohnern "eine große Wohnungsnot besteht, weil es zu wenig alte Bäume oder Totholz gibt". Und so sei es erklärtes Ziel des örtlichen Nabus, mit den Nistkästen einen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt im Gäu zu leisten.

Immerhin sind die Nistkästen praktisch das ganze Jahr bewohnt, denn nach Vögeln und Siebenschläfern überwintern hier in den kalten Monaten verschiedene Insektenarten wie Schmetterlinge oder Marienkäfer.

Am kommenden Samstag treffen sich die Helfer der Nabu zum zweiten Reinigungs-Einsatz.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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