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Mötzingen Neben dem Essen zählt der Kontakt

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Den Teilnehmern schmeckte es ganz offensichtlich. Foto: Geisel Foto: Schwarzwälder Bote

Mötzingen. Das Besteck klirrt, der Duft von deftigem Essen liegt in der Luft und hier und da sind angeregte Gespräche zu hören. Etwa 25 Menschen machen diese Woche gemeinsam "Urlaub vom Herd" im Mötzinger Gemeindehaus.

Die Tische sind herbstlich dekoriert, die Atmosphäre familiär, obwohl bei der Aktion des Bürgernetzwerks eine größere Gruppe von Menschen zusammen isst. Trotzdem können Kontakte entstehen, sich Gespräche entfalten, ein gemütlicher Mittag miteinander verbracht werden. "Es geht uns darum, dass man miteinander isst, miteinander redet, miteinander lebt", erklärt Organisatorin und Helferin Dorothea Wohlfarth.

Die Herd-Urlauber müssen nichts weiter tun, als sich an die gedeckten Tische setzen. Eine Handvoll Helfer kümmert sich um alles weitere, bringt das von einem Metzger zubereitete Essen an den Tisch, schenkt Getränke aus. Auch für den Nachtisch sorgen die Freiwilligen. "Da ist ein starkes Ehrenamt dabei", erzählt Wohlfarth.

Wer Lust hat, kann sich an einem Glas Apfelsaft, Süßmost oder Sauermost gütlich tun. Die Mötzinger Familie Müller bringt diese Leckereien mit, die direkt von den heimischen Wiesen stammen.

Der aktuelle Urlaub vom Herd startete diesen Montag und dauert bis Donnerstag an. Auf der Speisekarte steht gut bürgerliche Küche wie gefülltes Schweinefilet, Sauerbraten, panierter Seelachs und schwäbischer Rostbraten. Zu den Gästen von "Urlaub vom Herd" gehöre im Frühjahr wie im Herbst immer ein "fester Stamm", so Dorothea Wohlfarth. Dazu kämen immer ein paar Neue.

Grundsätzlich ist der Urlaub vom Herd offen für alle Interessierten. "Wir freuen uns über jeden, der kommt", betont die Organisatorin. Auch flexibel ist man: Es können einzelne Tage gebucht werden und es gibt einen Hol- und Bringdienst. Der liefert den Teilnehmern entweder das Essen nach Hause oder fährt sie zum Urlaub ins Gemeindehaus.

Das Schöne daran ist nicht nur, mal nicht kochen zu müssen oder mal wieder etwas zu Essen, was man sich zuhause selbst eher nicht kocht. Auch die Gesellschaft dürfte vielen der Teilnehmer gefallen, das zusammen mit anderen am Tisch sitzen. Denn, wie es Dorothea Wohlfarth so schön auf den Punkt bringt: "Gemeinsam schmeckt es halt einfach besser."

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