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Mötzingen Mötzinger Gemeinderat wird jetzt noch digitaler

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Wie in anderen Orten auch, wird der Sitzungsdienst im Mötzinger Gemeinderat papierlos. Foto: ©  momius – stock.adobe.com Foto: Schwarzwälder Bote

Mötzingen. Der Mötzinger Gemeinderat steigt nun auch in den digitalen Sitzungsdienst ein. Demnächst werden die Räte mit Tablets ausgestattet, damit die Sitzungsunterlagen künftig in papierloser Form vorliegen.

Wie Bürgermeister Marcel Hagenlocher einleitend anmerkte, wurde bereits vor zweieinhalb Jahren mit der Einführung des Ratsinformationssystems "Session" der Grundstein für die Weiterentwicklung zum digitalen Sitzungsdienst gelegt. Bisher werden die Vorlagen allerdings noch sowohl digital wie auch in Papierform zugestellt. Die Zustellung soll künftig nur noch digital erfolgen, wovon man sich im Rathaus auch Kostenvorteile verspricht. Zudem werde die Gremienarbeit für die Gemeinderäte optimiert, die mobilen Zugriff auf ihre Sitzungsunterlagen oder auf Information der Gemeinde haben. "Da gibt es schnellere Zugriffs- und Recherchemöglichkeiten", ist der Rathauschef überzeugt.

7000 Euro für Software-Lizenzen und Schulung der Räte

Um die technischen Voraussetzungen für die vollständige Nutzung der digitalen Ratsarbeit zu schaffen, müssen rund 7000 Euro für Software-Lizenzen und die Schulung der Gemeinderäte investiert werden. Daneben ist die Beschaffung mobiler Endgeräte erforderlich, wobei sich das Gremium für Tablets von Apple entschied, weil diese nicht so anfällig gegen Malware und Viren seien – und einen stabilen Dauerbetrieb versprechen. Für die Hardware werden nun knapp 13.000 Euro für die 16 Endgeräte fällig.

Während die Verwaltung den Gemeinderat ursprünglich erst im Oktober oder November mit den neuen Tablets ausstatten wollte, regte CDU-Rat Rainer Stefanek an, die Beschaffung der Hardware bereits zum Start des neuen Gemeinderats vorzunehmen. Bürgermeister Hagenlocher konnte sich mit dem Gedanken anfreunden und sagte eine Umstellung ab September zu.

Die ausscheidende WGM-Rätin Ursula Graf erinnerte daran, dass sie bereits seit längerem für den papierlosen Sitzungsdienst plädiert hatte. Und so war sie jetzt froh, "dass der Gemeinderat diesen Schritt jetzt geht".

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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