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Mötzingen Künstliche Intelligenz erkennt Straßenschäden

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Die Straßenunterhaltung in Mötzingen wird künftig von Künstlicher Intelligenz unterstützt. Foto: Priestersbach

Mötzingen - Im Mötzinger Rathaus hatte man sich schon seit längerem Gedanken gemacht, wie die Unterhaltung der Infrastruktur langfristig und objektiv gesteuert werden kann. Jetzt wurden dem Gemeinderat die Ergebnisse einer Zustandserfassung der Gemeindestraßen mit dem neuen System "vialytics" vorgestellt.

Christian Stepan, als Kämmerer auch für die Bauunterhaltung in Mötzingen zuständig, erinnerte an den Bereich der Abwasserbeseitigung, bei der es ja schon seit etlichen Jahren eine regelmäßige Befahrung der Kanäle gebe. Und so wurde vor vier Jahren eine Fachfirma mit der einmaligen Befahrung der Gemeindestraßen beauftragt – und die dabei gewonnen Daten führten zu einem enormen Mehrwert für die Verwaltung, so Stepan. Allerdings habe sich der Straßenzustand seitdem verändert – und im vergangenen Jahr war man in Mötzingen auf das Startup "vialytics" aufmerksam geworden.

Modifiziertes Smartphone erfasst Daten

Die Firma aus Stuttgart hat ein System zur Erfassung, Bewertung und Darstellung des Straßenzustandes entwickelt – wobei die Daten über ein modifiziertes Smartphone und eine Web-Applikation erfasst werden. Im Rathaus plant man nun, das "Straßenunterhaltungs-Management" künftig über dieses System umzusetzen. "Wir sind begeistert, wie einfach da jetzt die Straßen erfasst wurden", erklärte Christian Stepan.

Wie Daniel Moz, Mitarbeiter des Stuttgarter Startups, dem Gemeinderat berichtete, gehöre Mötzingen zu den vier Pilotkommunen, die in den Genuss eines exklusiven Sonderpreises gekommen sind.

Der Clou an der Befahrung ist, dass sie mit einem Fahrzeug des Bauhofes erfolgte, während das Smartphone an der Windschutzscheibe befestigt wurde.

Nach dem Start der App wurde alle vier Meter ein Foto geschossen.

Straßenschäden werden automatisch erkannt

Dank künstlicher Intelligenz, so Daniel Moz, würden sämtliche Straßenschäden automatisch erkannt und bewertet – und zur Einführung einer effizienten Straßenunterhaltung in einem grafischen System dargestellt.

Auf die Frage von CDU-Reat Rainer Stefanek, wie die Ergebnisse umgesetzt werden, erwiderte Bürgermeister Marcel Hagenlocher, dass die jetzt gewonnenen Daten mit den Daten aus der Eigenkontrollverordnung verknüpft würden. Auf dieser Basis könnten schließlich Prioritäten für die Straßensanierung festgelegt werden.

"Das sieht ganz gut aus und wir haben einen aktuellen Stand", erklärte Frank Sindlinger. Der WGM-Gemeinderat wollte mit Blick auf das sicher hohe Datenvolumen aber wissen, wo die Daten liegen. Wie Daniel Moz erläuterte, gehören die Daten natürlich der Gemeinde, und "sie liegen in der Telekom-Cloud – also in Deutschland".

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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