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Mötzingen Im schlimmsten Fall droht die Auflösung

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Für den Vorsitzenden Salvatore Andoli und die Mötzinger Kleintierzüchter ist die Zukunft ungewiss, nachdem einige Vorstandsposten bei der Hauptversammlung weiterhin vakant geblieben sind. Foto: Priestersbach Foto: Schwarzwälder Bote

Auf ein unterm Strich erfolgreiches Zuchtjahr konnten die Mitglieder des Mötzinger Kleintierzuchtvereins zurückblicken, und auch die Vereinsfinanzen stehen gut da. Probleme gab es jetzt bei der Hauptversammlung jedoch, die vakanten Vorstandsposten wieder zu besetzen.

Mötzingen. Wie der Vorsitzende Salvatore Andoli bei der Hauptversammlung im Züchterheim mitteilte, war das erste Jahr an der Spitze des Vereins für ihn eine Herausforderung, zumal er auch noch die Aufgaben des Schriftführers und Jugendleiters mit übernommen hatte. In seiner Rückschau erinnerte er an die gut besuchte Jungtierschau, bei der insgesamt 149 Tiere präsentiert wurden. Beim Sommerferienprogramm konnten 23 Kinder begrüßt werden, und den Abschluss des Jahres bildete die Lokalschau mit 130 Tieren, wobei auch die Vereinsmeister gekürt wurden.

Bürgermeister Marcel Hagenlocher stellte am Rande der einstimmigen Entlastung fest, dass der Verein zwar finanziell auf gesunden Füßen steht, doch müssten die satzungsgemäßen Vorstandsposten auf Dauer besetzt werden. "Es ist fünf vor Zwölf", rief der Rathauschef die Mitglieder dazu auf, das Ruder herumzureißen, da die Zukunft des Vereins ansonsten ungewiss sei. Volker Blaich, der selbst 24 Jahre an der Spitze der Kleintierzüchter stand, unterstrich, dass die Mitglieder auch Verantwortung übernehmen müssten, "wenn der Verein weiter bestehen soll".

Zweiter Versuch am 4. April

Zu besetzen wären jetzt die Ämter des zweiten Vorsitzenden, des Schriftführers und des Jugendleiters gewesen. Trotz längerer Diskussion blieb die Kandidatensuche bei der Hauptversammlung erfolglos, wobei vor allem das Amt des Schriftführers "ein heißes Eisen" ist. Somit wird nun für 4. April eine außerordentlichen Hauptversammlung einberufen, bei der die Wahlen erneut auf der Tagesordnung stehen.

Sollten sich bis dahin weiterhin keine Kandidaten für die Vorstandsposten finden, droht dem Verein im schlimmsten Fall die Auflösung. Die hätte laut Satzung zur Folge, dass das Vereinsvermögen an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung der Tierzucht fällt – also vermutlich an die Gemeinde Mötzingen.

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