Alle Fotomodelle mit Mundschutz – zumindest "bitte lächeln" gehört nicht zu den Anweisungen des Fotografen der KreatiFabrik an Gerd Wimmer.Foto: Hettich-Marull Foto: Schwarzwälder Bote

Kommunales: Neues Thema für Ortseingänge der Gemeinde Mönchweiler / Vier Motive und vier Standorte

Mit einem bunten Mönch begann vor neun Jahren die Zusammenarbeit der Gemeinde Mönchweiler mit der KreatiFabrik Fetzer in Aldingen. Inzwischen hat sich der Slogan "Wir in Mönchweiler haben’s schöner" in der Schwarzwaldgemeinde etabliert. Nun entstehen neue Motive in Corona-Zeiten.

Mönchweiler. Die Homepage der Gemeinde präsentiert sich optisch und inhaltlich modern – und kommt bunter und emotionaler daher. Der Mönch und die Schriftzüge sind zwischenzeitlich aus der Gemeinde nicht mehr wegzudenken, zieren Briefbögen, Umschläge – und sogar die Fahrzeuge der Gemeinde.

Und dann sind da noch die wechselnden Bilder an den Ortseingängen: Sie zeugen mit ihren Motiven davon, wie wichtig der Gemeinde die persönlichen Bezüge zu ihren Mitarbeitern und Bürgern sind.

Bereits fünf unterschiedliche Szenen machten in der Vergangenheit aufmerksam auf das, was hinter dem Slogan steckt. "Warum haben’s wir in Mönchweiler schöner?" – diese Frage stellt sich – und soll in vielfältiger Form beantwortet werden. Ob die Seniorinnen beim Plausch, die Bauhofmitarbeiter mit Eisskulptur, die Boule-Spieler im Bürgerpark, der kleine Junge beim Arbeiten im Kinderhaus, oder zuletzt die Suche nach einem Hausarzt für die Gemeinde – treffsicher und lebendig setzten die Macher von der KreatiFabrik die Themen um, die eine Gemeinde ausmachen.

Nun soll zum sechsten Mal ein neues Motiv zeigen, dass man es in Mönchweiler nicht nur schöner hat, sondern dass auch der soziale Zusammenhalt funktioniert. In der Coronakrise war und ist genau dies der Fall – und das möchte Bürgermeister Rudolf Fluck mit den neuesten Motiven zum Ausdruck bringen.

Am vergangenen Donnerstag waren die Mitarbeiter der KreatiFabrik mit großem Equipment vor Ort, um die Fotos für die neuen Schilder zu schießen. Die gelungensten Shots werden dann bearbeitet, gedruckt und aufgeklebt – um in rund 14 Tagen die Ortseingänge der Gemeinde zu schmücken.

Zum ersten Mal sind es vier verschiedene Motive, die an den vier Standorten für Aufmerksamkeit sorgen werden. Von den beiden Hilfsorganisationen vor Ort stehen Kommandant Gerd Wimmer von der Freiwilligen Feuerwehr und Bereitschaftsleiterin Sandra Banschbach vom DRK im Fokus. Jürgen Schwarzwälder, Vorarbeiter im Bauhof, steht für das Engagement der Mitarbeiter in der Gemeinde und Bürgermeister Rudolf Fluck als Rathauschef für das "Hauptquartier" in der Verwaltung, wo alle Fäden zusammenlaufen.

Mit diesen neuesten Motiven möchte die Gemeinde sich bei allen Mönchweiler Bürgern und den Mitarbeitern der Gemeinde dafür bedanken, dass man auch in Krisenzeiten zusammenhält und sich für einander einsetzt. Auf die fertigen Bilder an den Ortseingängen darf man auf jeden Fall gespannt sein. Die Außenwirkung dürfte einmal mehr groß sein.