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Mönchweiler Suche nach qualifizierten Kräften

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Weißer + Grießhaber plant den nächsten Wachstumssprung: Thomas Albiez (Bildmitte) mit Geschäftsführerin Ute Grießhaber und Produktionsleiter Thomas Schreiner. Foto: IHK Foto: Schwarzwälder Bote

Mönchweiler. Die Weißer + Grießhaber GmbH hat im vergangenen Jahr eine bemerkenswerte Schallmauer durchbrochen: Erstmals produzierte und verkaufte das Unternehmen in Mönchweiler mehr als eine Milliarde Teile. Auch im laufenden Geschäftsjahr befinde man sich auf Wachstumskurs, teilte Geschäftsführerin Ute Grießhaber während eines Arbeitstreffens mit Thomas Albiez mit. Für den Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg zählt Weißer + Grießhaber zu den Vorzeigeunternehmen der Region: "Außergewöhnliche technische Expertise, Innovationsstärke, Investitionsbereitschaft und eine motivierende Personalentwicklung bilden die Basis für die Erfolgsgeschichte."

Um so mehr zeigte sich Thomas Albiez erfreut, dass sich Ute Grießhaber als neu gewähltes Mitglied der IHK-Vollversammlung für die Wirtschaftsregion einsetzen wird. Die hohe Stimmenzahl zeige, dass ihre unternehmerische Kompetenz von den Verantwortlichen in der Wirtschaft anerkannt wird, so Albiez. "Ich freue mich auf die Aufgabe", blickt Ute Grießhaber der konstituierenden Sitzung der neuen Vollversammlung gespannt entgegen.

Weißer + Grießhaber ist auf das Spritzen hochpräziser Kunststoffteile in großen Stückzahlen spezialisiert. Die kleinsten Produkte wiegen 0,01 Gramm. Dünnwandartikel, hybride Bauteile mit Metallkomponenten, Kunststofflinsen sowie Zahnräder werden weltweit an namhafte Kunden in den Bereichen Automotive, Health-Care, Maschinenbau, Sanitär und Gebäudetechnik geliefert. Dafür wurden 2017 in Mönchweiler 2400 Tonnen Granulatmaterial verarbeitet. Der Umsatz wuchs so auf 54,6 Millionen Euro. Die Mitarbeiter arbeiten derzeit in bis zu 20 Schichten pro Woche, um die exzellente Auftragslage abzuarbeiten. "Wir sind auf 300 Beschäftigte gewachsen, und zum Glück zieht die Belegschaft toll mit", sagt Ute Grießhaber. Das ändert aber nichts daran, dass die erfolgreiche Suche nach qualifizierten Mitarbeitern derzeit der beherrschende Erfolgsfaktor für die Zukunft ist. Weißer + Grießhaber bildet aktuell 23 junge Menschen aus, pflegt enge Kooperationen mit mehreren Schulen und hat ein internes Karriereprogramm aufgelegt, im Rahmen dessen selbst ungelernte Kräfte durch gezielte Schulungen und Förderungen sich bis zum Teamleiter Produktion qualifizieren können. "Wir verfügen derzeit über sehr viele offene Stellen, die wir nicht zeitnah besetzen können", bedauerte die Geschäftsführerin. Thomas Albiez verwies auf die Initiativen der IHK, Schulabgängern und auch Abiturienten die Duale Ausbildung schmackhaft zu machen, zudem setze sich die IHK auf vielen Ebenen dafür ein, die Attraktivität der Region für zuziehende Fachkräfte zu steigern.

Ute Grießhaber sagte zu, bei ihrer Arbeit in der Vollversammlung diese Ziele zu unterstützen. Während eines Rundgangs durch die aktuell 114 Spritzgussmaschinen umfassende Produktion erläuterte Produktionsleiter Thomas Schreiner den ausgefeilten Ablauf in den Werken, der auf Effizienz und Qualität ausgerichtet ist. Derzeit wird die Halle für Werk vier geplant. Dann kann Weißer + Grießhaber den nächsten Wachstumssprung realisieren. Die Halle werde sehr dringend benötigt, erklärte Grießhaber. Denn: "Als Lieferant, etwa von Bosch, stellen wir wichtige Teile für die Sensorik von Assistenzsystemen her und profitieren somit von Trends wie dem autonomen Fahren."

 
 

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