Vom Wahlergebnis in Walldorf ist Bürgermeister enttäuscht / Keine weitere Kandidatur

Von Dietmar Schindler Mönchweiler. Bürgermeister Friedrich Scheerer saß nach dem Debakel bei der Walldorfer Bürgermeisterwahl gestern wieder in seinem Büro im Mönchweiler Rathaus. "Mit solch einem schlechten Abschneiden von 8,97 Prozent habe ich nicht gerechnet", sagte er gestern im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten: "Ich hatte schon einen richtigen Entzug vom Rathaus. Jetzt kann ich wieder richtig arbeiten für die Gemeinde."

In einer ersten Analyse stellte Scheerer fest, dass Emotionen gefragt waren. Er habe aber einen klassischen Wahlkampf mit Sachthemen geführt. Die Walldorfer haben dies nicht honoriert. Gestern hatte Scheerer nicht vor, am 19. Dezember nochmals in der Astoria-Stadt anzutreten. "So ein Wahlkampf geht an die Substanz", sagte er. So bleibt er Rathauschef in Mönchweiler bis zur nächsten Wahl in fünfeinhalb Jahren. Er hat nicht vor, sich nochmals in einer anderen Gemeinde zu bewerben. In Walldorf fehlten Christiane Staab nur 85 Stimmen zum Sieg.

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