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Mönchweiler Pro Mönchweiler wirft Fragen auf

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Wollen die Bürger auf den aktuellen Sachstand zum Bebauungsplan Egert II/III bringen: Norbert Zimmermann (links) und Rolf Daschner vom Pro Mönchweiler-Vorstand. Foto: Wende Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Andreas Wende

Mönchweiler. Die Bürgerinitiative Pro Mönchweiler (BI) befürchtet die Rückkehr der Feststoff-Konditionierungsanlage, deren Planung die Firma Hezel vor zwei Jahren zu den Akten gelegt hatte.

Im Vorfeld der Offenlage des neuen Bebauungsplans Egert II/III hat die Initiative am Montag, 12. März, 19.30 Uhr, zu einer Informationsveranstaltung in die Aula der Grund- und Hauptschule eingeladen. "Dabei geht es uns vor allem um die Ausweisung der Fläche als eingeschränktes Industriegebiet", sagt Rolf Daschner, stellvertretender BI-Vorsitzender. Würde die Ausweisung als Gewerbegebiet erfolgen, wäre eine Konditionierungsanlage endgültig vom Tisch.

Die Verantwortlichen von Pro Mönchweiler laden ein, "weil die Gemeinde vor der Offenlage keine Informationsversammlung machen wollte", erklärt Vorstandsmitglied Norbert Zimmermann im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten. Er und Daschner loben die Zusammenarbeit zwischen der Initiative und der Verwaltung, die sich nach der Gemeinderatssitzung Mitte April 2009 entwickelt habe. Damals nahmen die Bürgervertreter nach leidenschaftlichem Sitzungsverlauf die Entscheidung zurück, im Egert ein eingeschränktes Industriegebiet für den Bau einer Feststoffkonditionierungsanlage der Firma Hezel auszuweisen. In dieser Anlage sollen belastete Abfallstoffe vermischt und das verarbeitete Produkt als Sondermüll gelagert werden.

Mit dem zurückgenommenen Gemeinderatsbeschluss und einer Veränderungssperre wurde der Weg frei für die Aufstellung eines neuen Bebauungsplans, da der alte laut Bürgerinitiative seine Rechtskraft verloren habe. Zu dieser Frage habe es, schildern Daschner und Zimmermann, mehrere "Runde Tische" gegeben, bei denen auch Entwürfe entstanden, in denen die Ausweisung als Gewerbegebiet eine Rolle spielte, die aber laut BI nicht weiterverfolgt wurden. Jetzt stehe ein Entwurf zur Offenlage an, bei dem sich die aufgelisteten Abfallstoffe, die im später zurückgenommenen Beschluss von 2009 aufgeführt waren, mit den aktuellen Stofflisten decken, so Daschner.

"Der neue Bebauungsplanentwurf wird auf einen Kompromiss hinauslaufen", vermutet Bürgermeister Scherer. Er will bei der Informationsveranstaltung am Montag dabei sein.

 
 

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