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Gemeinde will einen Förderantrag stellen

Der Gemeinderat beschloss, einen Förderantrag im Rahmen des Förderprogramms für Rad­infrastrukturprojekte zu stellen.

Mönchweiler. Vorab hatte Ismael DeLorenzo vom Planungsbüro RV-K das Ergebnis eines Variantenvergleichs zur Ortsdurchfahrt des Radverkehrs in Mönchweiler vorgestellt.

Der Gemeinderat würde die Verbindung West Villingen – St. Georgen mit verkehrsberuhigender Umgestaltung Hindenburgstraße/Herdstraße und die Verbindung Ost Villingen – Königsfeld mit verkehrsberuhigender Umgestaltung Hindenburgstraße/Obereschacher Straße favorisieren. Bürgermeister Rudolf Fluck betonte, dass zunächst nur der Förderantrag beim Bund eingereicht werde. Dies müsse bis zum Jahresende geschehen, sollte der Bund die Planungen in das Förderprogramm aufnehmen, habe die Gemeinde bis 2023 Zeit, die Maßnahmen umzusetzen. "Ich glaube an die Maßnahmen, das sind Experten, die die Varianten ausgearbeitet haben", erklärte er und ergänzte, das Land fördere solche Projekte, damit es Radwege gebe. In Mönchweiler funktioniere dies nur auf der Hindenburgstraße und der Herdstraße. Die favorisierten Varianten mit verkehrsberuhigender Umgestaltung des Straßenraums auf der L 181 würden die Höchstgeschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer reduzieren, erläuterte DeLorenzo, wodurch die Geschwindigkeit wirksam gedämpft werde, Radfahren sicherer und attraktiver und die Verkehrssicherheit insgesamt erhöht werde.

Verkehrsberuhigende Maßnahmen wie die Umgestaltung der Hindenburgstraße und Piktogrammketten in der Herdstraße sowie der Obereschacher Straße wären hier notwendig, fuhr er fort.

Sabine Roth sprach sich dafür aus, dass mehr als nur Piktogramme gemacht werden müssten, gerade auf der Höhe des Netto-Marktes würden gefährliche Situationen entstehen. Die verkehrsberuhigende Umgestaltung würde zum Beispiel Aufpflasterungen, Anhebungen der Fahrbahn oder Verengungen beinhalten, schlug DeLorenzo vor. Eine Querung am Netto mache nur Sinn, wenn auch Tempo 30 angeordnet werde, erklärte Fluck. Aber erst einmal sollte der Bund die Förderung genehmigen: "Erst dann können wir planen", betonte Fluck. Thorsten Wenner und Lukas Weschle sprachen sich für den Antrag auf Förderung aus, wobei Wenner die Befürchtung äußerte, dass es lange Staus geben könne.