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Mönchweiler Kinderhaus strebt Normalbetrieb an

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Wieder gemeinsam spielen, lernen und feiern – für die Kinder in Mönchweiler soll bis zum Monatsende so etwas wie Normalität einkehren. Foto: Hettich-Marull Foto: Schwarzwälder Bote

Seit dem 16. März ist das Kinderhaus in Mönchweiler wie alle Kindertagesstätten im Land wegen des Corona-Virus geschlossen. Anfangs wurden spezielle Notgruppen für Eltern in systemrelevanten Berufen eingerichtet. Diese bestehen immer noch und werden aktuell Schritt für Schritt ausgeweitet.

Mönchweiler. Nach Anweisung des Landes Baden-Württemberg wurde der Betrieb im Kinderhaus zwischenzeitlich auf bis zu 50 Prozent hochgefahren. Derzeit kommen 34 Jungen und Mädchen täglich zur Betreuung ins Kinderhaus – teils in die eingerichteten Notgruppen, seit einer ­Woche auch in den reduzierten Regelbetrieb für Vorschulkinder, Kinder in schwierigem sozialem Umfeld, sowie Kinder, die einen pädagogischen Bedarf haben. Bis zu 43 Kinder konnten so insgesamt betreut werden.

Die Umsetzung, so erklärt Hauptamtsleiter Sebastian Duffner, laufe gut und man sei zufrieden. Alle Mitarbeiter des Kinderhauses arbeiten wieder – auch die aufgrund des Alters einer Risikogruppe zugehörigen über 60-Jährigen haben ihre Arbeit in der Betreuung wieder aufgenommen. "Im Kinderhaus besteht ein sehr gutes Zusammenwirken aller Beteiligten", erklärt Bürgermeister Rudolf Fluck. Das dreiköpfige Leitungsteam leiste hervorragende Arbeit.

Zum Monatsende soll – sollten sich die Fallzahlen weiterhin positiv entwickeln – das Kinderhaus dann wieder in den Normalbetrieb gehen. Die Vorschulkinder stehen dann ganz besonders im Fokus. Für sie werde es leider in diesem Kindergartenjahr keine Kooperation mit der Grundschule geben. Allerdings habe man sich hier etwas überlegt – man bittet jedoch die Eltern noch um ein wneig Geduld. Die Einschulung wird – nach heutigem Stand – wie geplant im September 2020 stattfinden. Die Eltern der Vorschulkinder wurden bereits per Brief von der Schule informiert.

Die einzelnen Betreuungsgruppen im Kinderhaus müssen sich in ihren angestammten Gruppenräumen aufhalten und sollen so wenig wie möglich Kontakt zu anderen Gruppen haben – ganz zu verhindern werden sie allerdings nicht sein. Für die Erzieher wie auch die Verwaltung steht in jedem Fall das Kindeswohl an erster Stelle. Daran habe man sich auch bei der Vergabe der Notfallplätze gehalten – und davon wolle man auch keinesfalls abrücken. Gerade für Kinder dieses Alters seien soziale Kontakte immens wichtig.

Eine Studie über die Verbreitung des Virus durch Kinder unter zehn Jahren stärkt den Verantwortlichen bei den zu treffenden Entscheidungen den Rücken. Nach den ersten Ergebnissen dieser Studie wurde bekannt, dass "man ausschließen kann, dass Kinder Treiber des Infektionsgeschehens sind". Deshalb sei es auch gerechtfertigt, die Kitas bis Ende Juni wieder vollständig zu öffnen. Kinder würden nicht nur seltener krank, sie infizieren sich wohl auch seltener mit dem Coronavirus, als ihre Eltern.

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