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Mönchweiler Großer Kahlschlag am Fohrenwald

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Nördlich des ehemaligen Zeyko-Produktions-Standorts in Mönchweiler ist eine Fläche von 5,7 Hektar gerodet worden. Fotos: Eich Foto: Schwarzwälder Bote

Eine knapp 5,7 Hektar große Fläche zwischen Fohrenwald und B 33 wurde in den vergangenen Wochen gerodet. Was auf der dortigen Fläche passieren soll, wollen die Verantwortlichen im kommenden Jahr erklären.

Mönchweiler. Unzählige Baumstümpfe prägen seit einiger Zeit das Gelände nördlich der ehemaligen Zeyko-Produktionshalle in Mönchweiler. Denn dort fand über Wochen hinweg eine großflächige Rodung statt. Unzählige Meter Holz stapeln sich am Rande der Fläche – bereit zum Abtransport. Betroffen hiervon ist ein Areal von knapp 5,7 Hektar, das zum Fohrenwald gehört.

Das Gelände steht dabei in Verbindung mit der Insolvenz des Küchenherstellers Zeyko, welcher 2017 in finanzielle Schieflage geriet. Nicht nur Teile des Produktionswerkes, sondern ebenso das betroffene Gelände wurden schließlich von der Firma PM Projektgesellschaft Mönchweiler gekauft. Verantwortlich hierfür zeichnen sich Andrea Kühne und Reinhold Durler sowie Jürgen Haller, die eigenen Angaben zufolge eng mit der Gemeindeverwaltung Mönchweiler zusammenarbeiten. Erst im September hatten sie in einer Pressemitteilung erklärt, dass sie sich nun federführend um die Entwicklung auf dem Areal der ehemaligen Firma Zeyko kümmern werden. Die Pläne sehen, wie bereits berichtet, die Vermarktung der Flächen der Büros und Hallen vor. Bevorzugt wird dabei zunächst die nach der Insolvenz neu gegründete Firma "BES Zeyko Küchenmanufaktur", die von dort aus den Markt weiter bedient. Allerdings sollen auch für andere Interessenten Flächen zur Verfügung stehen, während die ehemalige Zeyko-Kantine zukünftig für die Öffentlichkeit erschlossen wird. Nach der Entkernung und dem ­Umbau des Gebäudes sowie der Suche nach einem passenden Betreiber soll es Ende des kommenden Jahres losgehen.

Doch was ist auf der nun gerodeten Fläche geplant? "Wir werden darüber im Januar berichten, derzeit herrscht noch Abstimmungsbedarf", erklärt Andrea Kühne auf Anfrage des Schwarzwälder Boten. Auch der Gemeinderat soll zeitnah in einer Sitzung über die dortigen Pläne informiert werden.

Dass auf der Fläche trotzdem schon weitreichende Arbeiten durchgeführt werden können, hängt Informationen unserer Zeitung damit zusammen, dass das Areal bereits als Gewerbegebiet ausgewiesen ist und der alte Be­bauungsplan noch Gültigkeit hat.

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