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Mönchweiler Gemeinde hat 6,6 Millionen Euro auf der hohen Kante

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Foto: Reinhardt Foto: Schwarzwälder Bote

Das Jahr 2019 ist für die Gemeinde einmal mehr sehr gut gelaufen – wie die Zahlen der vorgelegten Jahresrechnung zeigen, die Rechnungsamtsleiter Gebhard Flaig im Gemeinderat präsentierte.

Mönchweiler. Dennoch hebt Flaig mahnend den Zeigefinger: "Das um 318 047 Euro verbesserte Ergebnis im Verwaltungshaushalt ist in Teilen auch dem Umstand geschuldet, dass wegen der Umstellung auf die Doppik keine Haushaltsausgabereste gebildet werden konnten."

Deshalb sei das sehr gute Ergebnis vor allem optisch eine Aufwertung. Dennoch gab es für den Gemeinderat keinen Grund, der Feststellung der Jahresrechnung in irgendeiner Form zu widersprechen.

Dem Rechnungsamtsleiter wurde wiederum eine hervorragende Arbeit bestätigt. "Alles ist verständlich und umfassend aufbereitet", dankte ihm Wolfgang Eich.

Verbesserungen gegenüber dem Haushaltsplan für 2019 hatten sich vor allem durch höhere Einnahmen bei Mahngebühren, Säumniszuschlägen und Veranlagungszinsen Gewerbesteuer (53 124 Euro), Zuweisungen für die Gemeinschaftsschule (37 332 Euro) ergeben sowie durch höhere Einnahmen bei den Schlüsselzuweisungen und der Investitionspauschale (24 178 Euro) und höhere Erstattungen des Eigenbetriebs Wohn-Park für Leistungen der Verwaltung und des Bauhofs (20 762 Euro). Allerdings konnten auch einige Einnahmeansätze nicht erreicht werden. Vor allem bei der Gewerbesteuer wurde der Ansatz von 1,8 Millionen um rund 254 000 Euro unterschritten, und beim Gemeindeanteil an der Einkommensteuer erhielt die Gemeinde 21 873 Euro weniger, als veranschlagt.

Bei den Ausgaben ergaben sich Einsparungen vor allem bei der Gewerbesteuerumlage, den Personalkosten, den Bebauungsplänen, den EDV-Kosten der Finanzverwaltung und bei der Kreisumlage in Höhe von insgesamt rund 330 000 Euro. Die Zuführung an den Vermögenshaushalt betrug rund 745 000 Euro.

Im Vermögenshaushalt wurden Investitionen in Höhe von 1,472 Millionen Euro abgewickelt. Schwerpunkte lagen auf dem Ausbau des Breitbandnetzes, der Abwasserbeseitigung und dem Bürgerzentrum Schillerstraße. Außerdem wurde ein neues Schmalspurfahrzeug und Geräte für den Bauhof und eine neue EDV-Anlage für das Rathaus umgesetzt. Innerhalb des Vermögenshaushaltes verbesserte sich das Ergebnis rechnerisch um 3,137 Millionen Euro – was allerdings dem Umstieg auf die Doppik geschuldet ist. Die Investitionen konnten durch die Nette-Investitionsrate, durch Zuweisungen vom Bund und Land, die Tilgung des Trägerdarlehens vom Eigenbetrieb Wohn-Park und durch Grundstückserlöse finanziert werden. Kredite mussten nicht aufgenommen werden. Zum Jahresende 2019 ist die Gemeinde weiterhin schuldenfrei. Auf eine vorgesehene Rücklagenentnahme in Höhe von 2,984 Millionen Euro konnte aufgrund der Ergebnisse vollständig verzichtet werden. Es konnten sogar noch rund 530 000 Euro der allgemeinen Rücklage zugeführt werden. Diese beläuft sich zum Jahresende 2019 auf 6,639 Millionen Euro. Eine allgemeine Rücklage wird es in künftigen Jahresrechnungen nicht mehr geben – eine ähnliche Funktion übernimmt dann die Gesamtliquidität.

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